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Artikel 2007 / 08


Artikel 2006


Bewaffnete schützen Märkte (SIPRO )
Sicherheitsunternehmen überwachen jetzt Lebensmittelmärkte

Bünde. Die Lebensmittelmärkte der Kette E-Neukauf und Jibi reagieren auf die Raubüberfallserie: Nicht mehr die Mitarbeiter bringen die Tageseinnahmen zu den Banken und Sparkassen, sondern der Bünder Sicherheitsdienst SIPRO, Inhaber Nadine und Siegfried Prohart, übernimmt die Kurierfahrten. Nicht nur das: Bei Dienstantritt in den Morgenstunden wie auch bei Schließung der Märkte sorgen SIPRO-Mitarbeiter für die Sicherheit der Besachäftigten.

"Zudem sind unsere Mitarbeiter auch tagsüber nach einem ausgeklügelten Konzept in den Märkten in Uniform oder in Zivil vertreten", verriet jetzt Siegfried Prohart. Anfragen von weiteren Märkten, die in dieses Sicherheitsnetz eingebunden werden wollen, liegen bereits vor.

Seit Dezember vergangenen Jahres sind drei E-Neukaufmärkte und ein Jibi-Markt in der Region überfallen worden, und zwar am 19. Dezember in Spenge, am 3. Januar in Westerenger, am 3. Februar in Bruchmühlen und am Montag in Ennigloh. Da die Polizei in allen Fällen die gleiche Vorgehensweise der Täter feststellte, vermutet sie einen Zusammenhang zwischen den Taten, schließt auf eine Tätergruppe, die diese Überfälle verübte. "Die Mitarbeiter fühlen sich nicht mehr sicher, verweigern das Wegbringen der Tageseinnahmen zu den Banken und Sparkassen", erklärte Prohart. Die Marktleiter, die in allen Fällen selbständige Unternehmer sind und ihre Märkte nach dem Franchise-System führen, wollen die vor den Raubüberfällen bestehende Sicherheit wieder herstellen.

Wir betreuen jetzt die vier Märkte in Westerenger, Spenge, Bruchmühlen und am Holtackerweg in Ennigloh sowie zwei weitere in Löhne. Zudem wollen andere Marktleiter in unser Sicherheitsnetz einsteigen. Mit etwa 20 Kräften sind wir Tag und Nacht unterwegs", sagte Prohart, der ständig mit im Einsatz ist. Die jetzt übernommenen Aufgaben machen es aber auch erforderlich, dass die SIPRO-Mitarbeiter bewaffnet sind. "Sollte etwas passieren, dann müssen wir uns ja auch wehren können." Die Einnahmen werden jetzt aber nicht nur einmal am Tag, und zwar nach Geschäftsschluss abends, zu den Geldinstituten gebracht, sondern auch tagsüber nehmen die Sicherheitsbediensteten Geldbomben entgegen und bringen sie zu den Tresoren.

Ganz wichtig ist: Der Marktleiter händigt nur den Sicherheitsbediensteten Gelder aus, die Sipro-Chef Prohart ihm vorher vorgestellt hat. "Niemandem sonst werden Geldbomben ausgehändigt, das gehört zu unserem Konzept", betont Prohart. Mehr Sicherheit auch für alle Mitarbeiter: Morgens beim Betreten des Marktes nehmen Sicherheitskräfte Aufstellung ebenso wie beim Verlassen abends. Für den SIPRO-Sicherheitsdienst eine Herausforderung, "öffnen und schließen die Märkte doch zur gleichen Zeit. Dieses Problem haben wir jetzt aber im Griff", sagt Prohart.

[ Westfalenblatt, 15.02.06 ]



[ Dragon News, Ausgabe Januar 2006 ]


Artikel 2005

Stadt setzt Wachdienst ein

Sechs denkmalgeschützte Grabsteine beschädigt

"Es ist jammerschade, einfach nicht nachzuvollziehen," ärgert sich Wilfried Bergmann von der Stadtverwaltung über die Tat von Wandalen, die über Ostern insgesamt sechs Grabsteine auf dem alten Bünder Friedhof beschädigten.

Dabei hatten es die Täter, "die keiner politischen Richtung zuzuordnen sind", so Bergmann, auf besonders alte, denkmalwürdige Grabsteine abgesehen. "Über das Tatmotiv kann man nur spekulieren, eine Erklärung gibt es für einen solchen Wahnsinn wohl nicht", schaut sich Bergmann ein zerbrochenes Grabkreuz an. Mit einem Steinmetz sei der Schaden gesichtet und eine Reparatur umrissen worden. "Wenn wir alle Gräber notdürftig reparieren, kostet uns das 5.000 Euro", erläutert Bergmann. Den Urzustand werde man dadurch aber nicht wiederherstellen können.

Wenn man bedenkt, dass die Stadt Bünde jährlich weit über 10.000 Euro für die Beseitigung von derartigen Beschädigungen, Graffiti-Schmierereien und auch wilden Müllablagerungen ausgeben muss, da scheint das Geld für einen Wachdienst besser angelegt zu sein. "Wir haben da Kontakt aufgenommen und warten ein Angebot ab. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass ein solcher Sicherheits-Dienst abschreckend wirkt.", hofft Bergmann, dass so neben der Unterstützung von Polizei und Augenzeugen weiteres Unheil abgewendet werden kann.

[ Neue Westfälische, 31.03.2005 ]


SIPRO bei allen Heimspielen des TuS N-Lübbecke


SIPRO-Sicherheit - der sichere Parter an Ihrer Seite!

Ladendiebstähle, Kriminalität - auch für Nordrhein-Westfalen sind dies keine Fremdwörter. Siegfried Prohart, Geschäftsführer der Firma SIPRO-SICHERHEIT, weiß, dass das Sicherheitsbedürfnis in unserer Zeit kontinuierlich steigt. Seine Firma in Bünde wird deshalb für immer mehr Menschen der sicherer Partner an ihrer Seite. Um den Kunden ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept bieten zu können, legt Herr Prohart großen Wert auf die Ausbildung seines Personals.

Alle Mitarbeiter haben grundsätzlich ein einwandfreies Führungszeugnis. Vor ihrem ersten Einsatz werden sie von der IHK geschult, wo sie in den Bereichen Berufsgenossenschaft, Unfallschutz, Befugnisse, Gesetze, Bürgerliches Recht sowie richtiges Verhalten in der Öffentlichkeit und in schwierigen Situationen eingehend ausgebildet werden. Verstärkt weist Siegfried Prohart darauf hin, dass seine Firma mit der ware "Sicherheit" keine schnelle Mark machen möchte, sondern professionellen Schutz durch intensive Beratung ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist daher in manchen Bereichen unbedingt nötig und gelingt jedes Mal hervorragend. SIPRO will die Polizei nicht ersetzen, sonderntatkräftig unterstützen!
Für den Objekt- und Werkschutz werden dem Kunden spezifische Sicherheitsanalysen, Patrouillendienste undeine eigene Hundestaffel angeboten. Ausschließlich für den Werk- und Personen schutz dürfen die Securities Waffen tragen. Auch der Bereich Privat- und Wirtschaftsdetektei wird diskret abgedeckt.



Und das ist die SIPRO-Visitenkarte:

• Detektei, für z.B. Krankenstandüberwachung, Personenobservationen und Firmenüberwachung – Patrouillendienst und Alarmverfolgung, Objektschutz bei großen Firmen, wie. z.B. Edeka und Fleischwarenfabrik Pieper.
• Bewachungen aller Art, wie Pförtnerdienste, Telefonzentrale etc.
• Werksschutz wie für den Werrepark, Veranstaltungs-Security in der Werretalhalle Löhne, Mehrzweckhalle Bruchmühlen und Stadtgarten Bünde
• Überregional z.B. in Stadien wie Bremen, Hannover, Kassel, Osnabrück
• Detektei jetzt auch in der Schweiz, Österreich und Holland
• Personenschutz für Stars: Bärbel Höhn, Jürgen Drews, Tic Tac Toe, Chris Andrews, Mickey Krause, Goran Ivanisevic, Axel Schulz, Uli Stein, Nationalspieler des TuS N-Lübbecke

Auch im Bereich Sport bietet SIPRO-SICHERHEIT speziellen Schutz: u.a. für den Handballbundesligisten TuS N-Lübbecke – Sicherheit wird bei den Veranstaltungen und durch den Personenschutz der Nationalspieler gewährleistet.

Sicherheit mit System: SIPRO ist der sicherer Partner an Ihrer Seite!


Artikel 2003 / 04


Siegfried Prohart sagt Räubern den Kampf an ( SIPRO )

Mit Hightech und auch ganz einfachen Rezepten will Bünder Experte mehr Sicherheit vermitteln

In der Vorweihnachtszeit haben nicht nur Nikoläuse und Christkinder Hochkonjunktur – auch Diebe und Verbrecher nutzen die dunkle Jahreszeit. Ziele sind dabei allerdings nicht nur Privathaushalte, sondern auch Supermärkte, Tankstellen und alle Einrichtungen, bei denen viel Bargeld vermutet wird. Erst kürzlich war eine Soielhalle an der Bünder Bahnhofstraße Schauplatz eines Raubüberfalls (die NW berichtete).

"Kriminalität und Gewaltbereitschaft nehmen immer mehr zu", davon ist der Sicherheitsexperte Siegfried Prohart, Firmenchef des privaten Sicherheitsdienstes "SIPRO", überzeugt. "Die Polizei hat bereits jetzt alle Hände voll zu tun, sie kann nicht jedes einzelne Geschäft oder Wohnhaus bewachen", folgert Prohart. Doch wie können sich Privatleute und Unternehmen vor Gewaltverbrechen schützen? "Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, allerdings kann man Vorkehrungen treffen, um es potenziellen Tätern schwer zu machen", betont der Sicherheitsexperte.

Einfache Rezepte: Präsenz vor Ort und regelmäßige Bargeld-Transporte in die sicheren Safes von Kassen und Banken haben schon so manchem potenziellen Räuber die Lust auf einen Überfall verdorben.
So sollten Geschäfte kontinuierlich ihr Bargeld zu Banken bringen. "Besonders in der Vorweihnachtszeit werden Geschäfte häufig von Gewaltverbrechern heimgesucht, weil sie dort hohe Bargeldsummen vermuten", weiß Siegfried Prohart aus Erfahrung. Er bietet seinen Kunden daher Geldtransporte an, die in regelmäßigen Abständen die Einnahmen abholen und in gesicherten Fahrzeugen zur Bank transportieren. Darüber hinaus können geschulte Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in Geschäften Präsenz zeigen und dadurch Täter abschrecken.

Doch nicht nur Überfälle, sonder auch Ladendiebstähle nehmen ständig zu. "Die Täter werden immer jünger und immer dreister", betont der SIPRO-Geschäftsführer. Dank modernster Informationstechnologien könne man nun jedoch auch dem dreistesten Ladendieb auf die Schliche kommen, wie Prohart im Gespräch mit der Neuen Westfälischen sagt. "Es gibt Minikameras, mit denen man alles überwachen und jedem auf die Finger schauen kann", weiß Siegfried Prohart.

Eine ganz neue Technik ist das "Mobotix-Kamerasystem", welches "SIPRO" seit kurzem in Zusammenarbeit mit der Dissener Firma "M-Soft Netzwerktechnik" vertreibt. Der Einsatzbereich ist scheinbar grenzenlos. Die Kamera hat ihr eigenes Betriebssystem, sie arbeitet wie ein Mini-Computer und überträgt die Bilder über moderne Netzwerktechnik an jeden ausgewählten PC", erklärt Prohart.

Durch einen Bewegungsmelder wird diese Kamera aktiv und schaltet sofort den Überwachungsmonitor von Siegfried Prohart ein. Der Sicherheitsexperte kann dann prüfen, ob ein Eingreifen notwendig ist. "Eine ideale Ergänzung zu unseren auch weiterhin unverzichtbaren Kontrollfahrten", meint Prohart. Dieses neue Kamerasystem eignet sich jedoch nicht nur hervorragend in Unternehmen, auch Privathaushalte können damit ausgestattet werden. "Denn auch das Sicherheitsbedürfnis vieler Privatleute wird in der heutigen Zeit immer höher", weiß der Experte, zu dessen Kundenkreis längst nicht mehr nur noch Unternehmen zählen.

Informationen zu diesem neuen Kamerasystem und allgemeine Sicherheitstipps gibt Siegfried Prohart unter der Telefonnummer (0 52 23) 87 87 48 oder auf der Homepage www.sipro.info

Text & Photo: Patrick Menzel

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2003 ]


SIPRO-Sicherheitsdienst betreut Handball, Jürgen Drews und Bärbel Höhn

"Wir sind freundlich, aber bestimmt"

Es ist gerade mal 17.30 Uhr durch und der VIP-Raum der Lübbecker Kreissporthalle liegt noch im Halbdunkel. Hier hat Siegfried Prohart seine Leute beisammen, kurze Dienstbesprechung ist angesagt, das nächste Spiel, ein neues Glück für den TuS-N-Lübbecke in der Bundesliga. Das nächste Spiel, viel Arbeit dagegen für die SIPRO-Sicherheit aus Bünde! "Nein, auf den Handballsport konzentrieren, während das Speil läuft, das geht nicht. Doch zum TuS-N-Fan geworden das bin ich längst", sagt SIPRO-Chef Siegfried Prohart freudig, während Polizeibeamter Wilfried Magnus gerade seines Weges kommt.

Konkurrenz zur Polizei? Das sei nicht so, nein, man arbeitet "sehr gut Hand in Hand", meint Siegfried Prohart. Für den TuS-N gehe es darum, "durch einen Sicherheitsdienst auch juristisch auf der richtigen Seite zu sein!"

Professionalität, das ist für SIPRO-Sicherheit keine Worthülse, sondern klares Programm. "Ich denke, es gelingt uns recht gut, freundlich, aber bestimmt, klar positioniert, aber keinesfalls provozierend unsere Aufgaben zu erfüllen." Das gelte an den Halleneingängen, den Durchlässen zu den Steh- und Sitzplätzen, an den Türen zu den Kabinen, zum Presseraum, zum VIP-Raum, ganz einfach überall in der Halle und auf dem Gelände, so Siegfried Prohart.

Funkkontakt hat jeder mit jedem. "Unsere Mitarbeiter haben ein erstklassiges Führungszeugnis, einen guten Leumund, werden von der IHK intensiv geschult, absolvieren eine mehrmonatige Testphase und müssen mindestens 25 Jahre alt sein.", weist der SIPRO-Chef auf die strengen Einstellungskriterien hin. Gleichwohl sei es ein Job mit Zukunft, denn immer mehr Menschen nähmen einen Sicherheitsdienst in Anspruch. Der Österreicher gründete sein Unternehmen vor wenigen Jahren mit zehn Leuten, heute zählen 68 feste und 170 freie Mitarbeiter zu seinem leistungsstarken Team.

Auch Prominente sind Kunden. Schlager-Ikone Jürgen Drews und NRW-Ministerin Bärbel Höhn haben in SIPRO einen zuverlässigen Partner gefunden. Im Terminkalender steht auch die Bewachung von Geländen renommierter Firmen. Zudem sind Privathäuser abzuschirmen, dazu kommen weitere Patrouilllen- und Pförtnerdienste, zahlreiche Veranstaltungen wie etwa Abi-Feten und Disco-Nächte sind über die Bühne zu bringen.

[ Stadtgespräch, Jahrgang 2003 ]


Das scharfe Auge des Gesetzes wacht

Mit neuer Technik ist mehr Sicherheit zu erreichen: "Sipro"-Chef Siegfried Prohart (links) bietet jetzt eine lückenlose Kameraüberwachung an. Frank Möhlmann, Geschaftsführer der Firma M-Soft Netzwerktechnik, verfügt über das "Mobotix"-Kamerasystem.

"Das Sicherheitsbedürfnis wächst", ist sich Firmenchef Siegfried Prohart bewusst. Gerade auch für Autohäuser sei es in jüngster Zeit fast schon zwingend notwendig, angesichts von Vandalismus und Diebstählen von Ausstellungsfahrzeugen für mehr Überwachung zu sorgen. Noch mehr Sicherheit? Ist das nicht übertrieben, wo doch schon die meisten Autohäuser auf die privaten Wachdienste zurückgreifen? "Nein, es gibt modernere Möglichkeiten der Überwachung, die in Verbindung mit dem normalen Wachdienst sicher greifen", sagt Prohart, der in Bünde eine Detektei und Sicherheitsdienst ("Sipro") betreibt.

Wieder ist es die moderne Informationstechnologie, die die Möglichkeit eröffnet, eine lücknlose Kameraüberwachung, eigentlich eine Alarmanlage – auch an privaten Gebäuden – zu installieren. "Es gibt ein neues System, das mehr und mehr von Autohäusern, aber auch von Privatleuten, die ihr Hab und Gut schützen wollen, installiert wird", weiß Prohart.

"Wir liefern die Technik und die Möglichkeiten – aber wir brauchen jemanden, wo die Alarmmeldung aufläuft", erklärt Frank Möhlmann, Geschäftsführer der Firma M-Soft Netzwerktechnik, die über das notwendige technische Know-How verfügt. Seit September 2002 installiert das Dissener Unternehmen das "Mobotix"-Kamerasystem, eines Herstellers aus Kaiserslautern, das nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet.

"Die Idee, Überwachungssysteme zu installieren, hatte ihren Ursprung bei den Vorfällen in einem Herforder Altenheim", erklärte Frank Möhlmann. Schon damals ergab sich die Frage, wo eine eventuelle Alarmmeldung auflaufen solle. Mit Siegfried Prohart fand Möhlmann den Sicherheitsdienst, der sich für die neue Überwachungsmöglichkeit interessierte und der mittlerweile als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung steht.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Überwachungskamera, wie sie meist bei Tankstellen zum Einsatz komme, biete die "Mobotix"-Kamera viel mehr Einsatzmöglichkeiten und Vorteile. "Es handelt sich um ein digitales System, das auf Netzwerkbassis arbeitet", erläutert der EDV-Spezialist. Jede Kamera habe dabei ihr eigenes Betriebssystem, arbeite selbst wie eine kleiner Computer und zeichne die Bilder auch auf. Über die übliche Netzwerktechnik ist es möglich, diese Bilder praktisch von jedem PC an jedem Standort anzusehen.

Weiterhin lassen sich bestimmt Areale auf dem Computerbild bestimmen. Betritt etwa jemand den definierten Bereich, nimmt die Kamera ihre Tätigkeit auf. Wird die Kamera aktiv, wird durch diesen Alarm beim Bünder Sicherheitsdienst von Siegfried Prohart automatisch der Überwachungsmonitor eingeschaltet. Der Sicherheitsmann kann etwa überprüfen, ob sich jemand an den Fahrzeugen eines Autohauses zu schaffen macht.

Nicht nur Autohäuser werden mittlerweile überwacht. "Bei vielen Firmen erhalten wir Aufträge, die Lager zu kontrollieren, denn es kommt mittlerweile sehr viel durch Diebe abhanden." Da gebe es etwa den Bielefelder Großmarkt, der per Kamera überwacht werde, eine Handy-Vertrieb in Bünde möchte seinen Lagereingang kontrolliert haben – Einsatzmöglichkeiten ohne Ende.

Die Kamera-Überwachung schließe die Lücke zwischen den Kontrollfahrten des Sicherheitsdienstes. Prohart: "Wir fahren etwa dreimal in der Nacht Streife. Die Übeltäter merken sich die Zeiten und werden dann aktiv. Dann aber schlägt die Kamera an und wir können sehen, was sich tut." Der Clou der neuen Technik: Die Überwachung kann von jedem Computer, auch von dem mobilen Handheld-PC erfolgen, mit dem die Patrouillenfahrzeuge von "Sipro" ausgerüstet werden.

Auch Entfernungen sind durch die digitale Technik kein Problem: "Wir haben zwei Kameras in Brasilien für den Gewürz-Hersteller Fuchs installiert. Man wollte von Deutschland aus die dortigen Produktionsanlagen besser im Blick haben", erläuterte M-Soft-Geschäftsführer Frank Möhlmann. Vorteil der Technik sei zudem die Benutzerfreundlichkeit: "Auch ein Laie kann diese Technik über die spezielle Software perfekt verwalten und einrichten."

Selbst fernab von Stromanschluss und Kabel-Netzwerk sei die Installation möglich: "Solarzellen, Akku, Kamera und GSM-Handy auf einen Mast setzen und schon ist auch der Bagger in der Kiesgrube zu überwachen, der ständig demoliert wird", erklärt Möhlmann.

Text & Photos: Michael Nichau

[ Westfalenblatt, 06.11.2003 ]




Sperre umfahren: Verdächtiger vorläufig in Haft

Stimmen und einen plötzlichen Kanll hörte der Angestellte des Sicherheitsunternehmens SIPRO–Sicherheit Bünde, als er am Donnerstagmorgen gegen 3.15 uhr das Gelände einer Pkw-Vertretung an der Siemensstraße im Lübbecker Industriegebiet Ost inspizierte. Dies geschah im Rahmen einer Kontrollfahrt.

Die Sicherheitskraft orientierte sich in Richtung der Geräusche und bemerkte zwei unbekannte Männer. Als er diese anleuchtete und ansprach, flüchtete eine Person vom Gelände, während der zweite Mann in einem Wagen mit Handschellen dingfest gemacht werden konnte.

Daraufhin benachrichtigte der mit der Kontrolle beauftragte Firmenmitarbeiter die Polizei. Während der Anfahrt der Einsatzkräfte beobachteten diese im Bereich der Siemensstraße einen Opel mit Osnabrücker Kennzeichen. Mit Hilfe eines schräg gestellten Funkwagens versuchten die Polizisten dieses Fahrzeug zu stoppen. Das gelang jedoch nicht. Der unbekannte Fahrer umfuhr die provisorische Sperre und flüchtete auf dem Heuweg in Richtung Flurweg. In diesem Bereich hielt der flüchtige Autofahrer seinen Wagen unvermittelt an und rannte über angrenzende Felder in Richtung "An der Nettelbeck" davon. Die Beamten verfolgten ihn, erwischten ihn aber nicht mehr.

Daraufhin fuhren sie zum Tatort. Die dort noch sitzende verdächtige Person wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Lübbecke gebracht. Da der Mann keine Ausweispapiere bei sich hatte und es Sprachschwierigkeiten gab, blieb er zunächst auf der Hauptwache. Und weil er unter Einwirkung alkoholischer Getränke stand, wurde eine Blutprobe angeordnet. Bei dem Verdächtigen könnte es sich um einen 29-jährigen Mann aus Litauen handeln. Beim Absuchen des Tatortes stellten die Polizeibeamten noch zwei aufgebrochene Autos fest. Der Wagen des Flüchtigen wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

[ Westfalenblatt, Jahrgang 2003 ]





Wie sicher fühlen Sie sich?

Um sich heutzutage vor der immer weiter wachsenden Kriminalität schützen zu können, bietet SIPRO-Sicherheit in Bünde kompetenten Schutz und individuelle Beratung. Ob Patrouillen- oder Pförtnerdienste, Personen- oder Objektschutz, Observation und Veranstaltungs-Security, findet SIPRO zugeschnittene Sicherheitssysteme, egal ob es sich um gewerbliche oder private Kunden handelt.

Auch private Sicherheit wird heute groß geschrieben, denn neben Veranstaltungsschutz von der Abi-Party bis zur Disco-Night schützt SIPRO auch den "kleinen Mann von nebenan" und schaut nach Ihrem trauten Heim, wenn Sie mal im Urlaub sind.

Auf Professionalität wird bei SIPRO viel Wert gelegt. Alle Mitarbeiter müssen zuerst eine fachgerechte IHK-Schulung absolvieren, um danach einen drei- bis viermonatigen Intensivkurs zu machen, in dem sie in genaue Aufgaben eingewiesen werden.

Siegfried Prohart und sein Team haben es geschafft, sich seit 1998 erfolgreich in einem immer wachsenden Geschäft von Sicherheit zu behaupten und den Mitarbeiterstamm zu vergrößern. Unter den wachsamen Augen der SIPRO-Mitarbeiter fühlt man sich wirklich sicher...


Stadt engagiert SIPRO. Asylanten hatten ruhige Nacht

Leicht entspannt hat sich noch am Mittwochabend die Situation in den Asylanten-Wohncontainern an der Kloppenburgstraße. Der ursprünglich erst für gestern Morgen geplante Besuch von Vertretern der Verwaltung wurde vorgezogen und man machte dem Unruhestifter vom Vortag alle denkbaren Folgen eines neuerlichen Ausrasters klar. Und um ganz auf Nummer sicher zu gehen, wirft nun der Wachdienst SIPRO Sicherheit Bünde ein Auge auf den Wohncontainer.

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2003 ]



Artikel 2002


Tanz in den Advent und Weihnachtsmarkt

Am Samstag an der Bünder Straße in Schwenningdorf

An diesem Wochenende wird auf der Wiese an der Bünder Straße 73 in einem 210qm großen Festzelt der 1. Schwenningdorfer Weihnachtsmarkt gefeiert. Tatkräftig unterstützt wird diese Veranstaltung durch die freiwillige Feuerwehr Schwenningdorf.

Nach der Eröffnung am 7. Dezember um 15 Uhr wird die Tanzschule Andrea Schnelle mit einer "Dance 4 Fans"-Vorstellung die Besucher gleich richtig in Schwung bringen. Um 19 Uhr findet die große Kinderdisco mit Kinderschminken durch "Marens Haarstudio" statt und ab 20.30 Uhr heißt es mit der "Party-Time" Tanz in den Advent. Am Sonntag wird nach einem zünftigen Frühschoppen ab 10 Uhr mit musikalischer Untermalung, der Weihnachtsmarkt ab 11 Uhr wieder geöffnet sein. Vielen Anregungen für die Advents- und Weihnachtszeit erwarten die Besucher, die sich dann ab 14.30 Uhr bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen stärken können. Zu dieser Zeit werden ein Dudelsack-Ensemble und der Männergesangverein "Frohsinn am Wiehen" mit ihren Darbietungen die Besucher unterhalten.

Der Erlös des Verzehrs geht zu Gunsten der Organisation "Hand an Hand", die sich leukämikranken Kindern widmet. Karl-Heinz Diemann, Bürolieter der Regionaldirektion für Deutsche Vermögensberatung weiß von der Wichtigkeit solcher Institutionen, wurde er doch selbst vor zwei Jahren von Leukämie betroffen. "In Deutschland erkranken rund 2.200 Kinder jährlich an Krebs und wenn wir ihnen und ihren Eltern ein bisschen helfen können, hat es sich doch schon gelohnt", erklärt Diemann die Aktion. Viele Sponsoren haben sich spontan für die Unterstützung dieses wichtigen Projektes bereit erklärt. Hierzu gehören Bautischlerei Ebke, Fahrschule Prietzel, Heizung und Sanitär M. Bettinger, Elektro Pohl, Fertighäuser Drewbud, Baustoffhandel Oberpenning, Malerbetrieb Heinemann, Baufachzentrum Kamp sowie die Brauerei Detmolder. Für die Sicherheit an allen Tagen und den Personenschutz für Herrn Dr. Pohl, den Chef der Deutschen Vermögenberatung, sorgte der Sicherheitsdienst SIPRO Sicherheit Bünde Anlass dieses Weihnachtsmarktes ist die Büroeröffnung der Regionaldirektion für Deutsche Vermögensberatung (DVAG) an der Bünder Straße 73 in Schwenningdorf. Die DVAG wurde 1975 von Dr. jur. Reinfried Pohl gegründet und unterhält als Strukturvertrieb mittlerweile über 1.600 Direktionen und Geschäftsstellen in Deutschland.

Der Sozialstaat baut immer weiter ab, die Eigenvorsorge des Einzelnen wird immer größer geschrieben", so Diemann, der selbst seit 1984 bei der DVAG tätig ist. So würde der Bedarf nach branchenunabhängiger Beratung immer weiter steigen. "Darum sind wir auch bestrebt, unser Team noch zu vergrößern", berichtet der Büroleiter. Engagierte und zielorientierte Mitarbeiter, unabhängig vom Alter, würde durch ein Berufsinformationsseminar auf ihre neue berufliche Zukunft vorbereitet. "Aber wir bieten keinen Job – sondern einen Beruf mit Zukunft", macht Diemann auf die verantwortungsvolle Aufgabe eines Mitarbeiters aufmerksam.

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2002 ]




SIPRO auch in der zweiten Liga.

Schubert findet noch reichlich Kritikpunkte
Westfalenderby in der 2. Handball-Bundesliga:

Spenge zum ersten Mal in der Saison 2002/03 vor heimischer Kulisse
Die Erleichterung war Walter Schubert, Trainer des heimischen Handball-Zweitligisten TuS Spenge, anzumerken: Nach einem Unentschieden und einer Niederlage in der vergangenen Saison landete der TuS Spenge zum Auftakt der neuen Meisterschaftsrunde endlich den ersten Sieg in der 2. Liga gegen den westfälischen Konkurrenten Ahlener SG. Allerdings fand Schubert auch noch reichlich Kritikpunkte beim Spiel seiner Schützlinge. Der Spenger Trainer gab zu, dass die Integration der neuen Spieler noch nicht so weit fortgeschritten sei wie er sich selbst das vorgestellt hatte.

Während er der Spenger Deckung eine gute Note gab ("18 Gegentore sind in Ordnung!"), kündigte er an, dass bis zum nächsten Auswärtsspiel beim Dessauer HV (Sonntag, 15. September) im Angriff noch Fehler beseitigt werden müssten. "Ich habe hier die Idealformation noch nicht gefunden", richtete er die Kritik auch durchaus an sich selbst. Dabei hatte Schubert auch gegen Ahlen noch einmal zahlreiche Möglichkeiten im Spenger Angriffsspiel ausprobiert, wobei neben der schwachen Leistung Thomas Zellers auf Halbrechts vor allen Dingen auffiel, dass Stefan Dessin nach einem guten Start ins Spiel mit zwei Toren in den ersten sieben Minuten noch nicht wieder ganz der "Alte" ist. Allerdings sollte auch bei ihm wöchentlich Besserung in Sicht sein.


Während Schuberts teilweise Unzufriedenheit durch den 23:18-Sieg übertüncht wurde, war Ahlens Coach Holger Kaiser ausgesprochen "sauer". "Ein verdienter Sieg für Spenge", bekannte er. "Wir haben nach dem 2:0 den Faden verloren, bei der Mannschaft war keine Konzentration, kein Zug zum Tor erkennbar." Als "Alibi-Handball" bezeichnete Kaiser das, was die Ahlener in Spenge gezeigt hatten. Vielleicht ein kleiner Trost für ihn: Nur wenige ASG-Fans sahen die Niederlage "ihres" Teams. Genau fünf sollen es gewesen sein, die den Weg nach Ostwestfalen antraten, um beim Saison-Auftakt dabei zu sein.


Die gravierendste und am schnellsten erkennbare Änderung bei Heimspielen des TuS Spenge in der 2. Liga erlebten die rund 700 Zuschauer übrigens schon, als sie die Sporthalle der Regenbogen-Gesamtschule betraten: Das Bünder Sicherheitsunternehmen SIPRO Sicherheit kontrolliert in dieser Saison nicht nur die Eintrittskarten sondern sperrt auch die Bereiche der Halle ab, die für Zuschauer eigentlich nicht vorgesehen sind. Langsam also hält das Profitum in Spenge Einzug, auch wenn es dem stellvertretenden Abteilungsleiter Hans-Joachim Reckmann ausgesprochen peinlich war, dass die Lautsprecheranlage in der Sporthalle ausgefallen war. "Eine halbe Stunde vor Spielbeginn hat sie noch funktioniert", erklärte er.

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2002 ]


[ Im Auftrag des Shell Autohofs Bünde sorgte SIPRO für die Sicherheit der Veranstaltung ]

"Guidomobil" macht auf dem Autohof in Bünde Station – andere Form des Wahlkampfs

"Mit Steuersenkungen Wirtschaft flott machen"

"Wir wollen die Wirtschaft wieder flott machen. Dazu ist es dringend erforderlich, die Steuern drastisch zu senken und zwar auf Eingangssteuersätze von 15, 25 und 35 Prozent." Mit dieser Kernaussage trat der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle gestern Morgen bei einer kurzen Stippvisite mit seinem "Guidomobil" auf dem Autohof an der Osnabrücker Straße in Bünde vor eine große Zahl von Bürgern, die mit Spannung auf den prominenten Politiker warteten. Und der absolvierte seinen Besuch ganz locker, erfüllte jeden Autogrammwunsch und hatte für zwei Geburtstagskinder kleine Blumengebinde parat. Nichts von Hektik, Stress oder Aggressivität zu spüren. "Das ist so, weil ich gern mit Bürgern spreche und diskutiere", so der FDP-Kanzlerkandidat.

Der 35-jährige Direktkandidat der FDP für den Wahlkreis 134, Frank Schäffler, sorgte sofort nach Ankunft des "Guidomobils" für klare Sicht, indem er die Scheiben von Mücken und anderen Tieren befreite. "Mit diesem Schwamm wischen wir auch vier Jahre rotgrüne Regierung fort", meinte er lächend.

Zunächst richtete Westerwelle Dank an die Mannschaft, die die Basis für 18 Prozent bei der Bundestagswahl für die FDP legen. Dank auch an die Geschäftsführerin Melanie Wöllner vom Autohof für die Bereitstellung des Geländes.

"Immer neue Hiobsbotschaften sind vom Arbeitsmarkt zu hören. Das ist nicht nur immer mit der Weltwirtschaft zu begründen, sind wir doch in Europa Schlusslicht hinsichtlich Wirtschaftswachstum. Darunter müssen wir einen Schlussstrich ziehen und alles tun, die Wirtschaft wieder anzukurbeln", richtete Westerwelle an die aufmerksamen Zuhörer.

Ganz wichtig dafür sei die steuerliche Entlastung des Mittelstandes, der zum größten Teil die Ausbildungsplätze für unsere Jugend zur Verfügung stelle. "Mir sind lieber niedrige Steuern, die bezahlt werden, als ein ständiges Ansteigen der Schwarzarbeit", führte der FDP-Vorsitzende aus.


In der Bildungspolitik sei die Diskussion, ob man "Schifffahrt" mit drei "F" schreibe, nicht so entscheidend. Westerwelle: "Wer sich in der Schule die Noten schwer erkämpft, der hat es im späteren Leben leichter." Mehr Leistung müsse in der Schule abverlangt und mehr Förderung angeboten werden, damit nicht alle auf einem Level stünden. Natürlich seien dafür auch mehr Lehrkräfte erforderlich.

Auf den Zwischenruf eines Zuschauers, wie mehr Lehrer bezahlt werden sollten, reagierte Westerwelle sofort: "Ein Arbeitsplatz im Bergbau kostet pro Jahr 60.000 Euro. Dieses Geld ist für die Ausbildung der Kinder besser angelegt." Die Staatsfinanzen sind laut Westerwelle deshalb so schlecht, weil die Steuern so hoch seien. "Deshalb noch einmal meine dringende Forderung: Runter mit den Steuern, dann springt die Wirtschaft an, erhöht das Steueraufkommen und gleicht die geringeren Steuerhebesätze mehr als aus", unterstrich der FDP-Chef seine Hauptforderung.

Zu einer Koalitionsaussage ließ sich Westerwelle nicht hinreißen. "Ich weiß ja gar nicht, wie die Wahl ausgeht. Die FDP erfährt zur Zeit jedenfalls einen starken Zulauf. Ob Gelb-Schwarz oder Gelb-Rot die Regierung bilden, hängt von den politischen Inhalten ab. Auf jeden Fall sind beide Konstellationen besser als Rot-Grün und dann noch gemeinsam mit der PDS", so Westerwelle, stieg in sein "Guidomobil" und fuhr in Richtung Porta Westfalica ab.

Text: Westfalenblatt


Wir sind freundlich aber bestimmt


SIPRO-Sicherheit aus Bünde sorgt bei unseren Spielen für reibungslosen Ablauf
Es ist gerade mal 17.30 Uhr durch und der VIP-Raum der Lübbecker Kreissporthalle liegt noch im Halbdunkel. Hier hat Siegfried Prohart seine Leute beisammen, kurze Dienstbesprechung ist angesagt, das nächste Spiel, ein neues Glück für den TuS N-Lübbecke im Spitzenfeld der 2. Bundesliga. Das nächste Spiel, viel Arbeit dagegen für den SIPRO-Sicherheitsdienst aus Bünde! "Nein, auf den Handballsport konzentrieren, während das Spiel läuft, das geht nicht. Doch zum hundertprozentigen TuS-N-Fan geworden, das bin ich längst", sagt SIPRO-Chef Siegfried Prohart freudig, während Wilfried Magnus, Polizeibeamter aus Lübbecke, während der Intus-Recherche des Weges kommt und freundlich sagt: "Hallo, ihr beiden, lasst Euch nicht stören."


Konkurrenz zur Polizei? Das sei nicht so, "und schon gar nicht zu den TuS-Hallenordnern, die hier ebenfalls ganz tolle Arbeit leisten", meint Siegfried Prohart. Für den TuS N-Lübbecke gehe es viel mehr darum, "durch einen professionellen Sicherheitsdienst auch juristisch auf der sicheren Seite zu sein, wenn mal etwas passieren oder sonst wie dazwischen kommen sollte."

Professionalität, das ist für die Frauen und Männer von SIPRO keine Worthülse, sondern klares Programm. "Ich denke, es gelingt uns recht gut, freundlich, aber bestimmt, klar positioniert aber nicht provozierend unsere Aufgaben zu erfüllen, gerade auch hier bei Euch in der Lübbecker Kreissporthalle." Das gelte an den Halleneingängen, den Durchlässen zu den Steh- und Sitzplätzen, an den Türen zu den Kabinen, zum Presseraum, zum VIP-Raum, ganz einfach überall hier in der Halle und auf dem Gelände. Und das seit ungefähr eineinhalb Jahren.

Zur Zeit, das heißt in der zweiten Liga, ist der SIPRO-Sicherheitsdienst mit neun Leuten präsent. "Schon zum Wilhelmshaven-Spiel werden wir unser Aufgebot aber personell aufstocken, im Fall des Aufstiegs in die erste Liga ebenfalls verstärkt am Start sein!" Vor, während und nach einem Match sind die neun Einsatzkräfte ständig im Funkkontakt, jeder mit jedem. Die Leute, die für Prohart arbeiten, "haben ein erstklassiges Führungszeugnis, einen guten Leumund, werden von der Industrie- und Handelskammer intensiv geschult, absolvieren eine drei- bis viermonatige Testphase und müssen mindestens 25 Jahre alt sein", weist der SIPRO-Chef auf die strengen Einstellungskriterien hin. Gleichwohl ist's ein Job mit Zukunft, denn immer mehr Menschen nehmen privaten Bewachungs-, Schutz- und Sicherheitsdienst in Anspruch. Prohart, weiß, wovon er redet: Der Österreicher gründete sein Unternehmen vor wenigen Jahren mit zehn Leuten, heute zählen 44 feste und 135 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu seiner leistungsstarken Crew.Nicht verhehlen möchte Siegfried Prohart, bei aller Ernsthaftigkeit seines anspruchsvollen Berufs, "dass die Arbeit einfach Spaß macht!" So, wenn der TuS N mal wieder zwei Punkte eingefahren hat, aber auch wenn durch den Job Prominente nicht nur seine Kunden sind, sondern auch schlicht zu Freunden werden. Schlager-Ikone Jürgen Drews und NRW-Ministerin Bärbel Höhn zum Beispiel haben in SIPRO einen sehr verlässlichen Partner gefunden. Doch nicht nur Sportveranstaltungen und Personenschutz stehen für Siegfried Prohart und seine Leute im Terminkalender: Das Gelände vieler renommierter Firmen gilt es zu bewachen, auch Privathäuser sind abzuschirmen, dazu kommen weitere Patrouillen- und Pförtnerdienste, zahlreiche Veranstaltungen sind über die Bühne zu bringen, wie etwa Abi-Feiern oder Disco-Nächte.

[ InTUS, Jahrgang 2002 ]


Der Bünder David Odonkor stürmt in die Herzen der BVB-Fans

In der E-Jugend des Bünder Sportvereins schoss er vor Jahren in einer Saison sage und schreibe 66 Tore. Jetzt ist er gerade 18 Jahre und steht vor einer Traumkarriere: Der Bünder David Odonkor. Seit einigen Wochen hat er sich in den Kader der Borussia aus Dortmund gestürmt, spielt zusammen mit Amoroso, Dede, Rosicky und Koller. Den ersten Bundesligaeinsätzen folgte der bärenstarke Auftritt im UEFA-Cup-Viertelfinale. Und jetzt steht er zusammen mit den ganz großen BVB-Stars direkt vor dem Gewinn des UEFA-Cups.

"Ich nehm alles ganz locker, einfach wie es kommt", sagt David Odonkor und, so wie er mir gegenüber sitzt, kann man das 100-prozentig glauben. Keine Starallüren, fast ein bisschen scheu – der Rummel um seine Person hat den jungen Bünder (zum Glück) im Kopf noch nicht erreicht. Dabei überschlägt sich seine Entwicklung in den letzten Wochen geradezu: Im Februar der erste Bundesligaauftritt vor 60.000 Fans gegen St. Pauli, im März das Viertelfinale gegen Liberenc und jetzt ist er schon U19-Nationalspieler. "Das hab ich alles noch gar nicht so realisiert", erzählt David dem Stadtmagazin Life 2000 über seinen kometenhaften Aufstieg. "Jeden Tag geht es weiter, gibt es neue Ziele, da kommt man gar nicht groß zum Nachdenken."

Seit Wochen holen ihn die TV-Sender vor ihre Kameras, muss er beim Bummel durch Dortmunds City Autogramme schreiben – für die Verkäuferin im Supermarkt oder für die Kids auf den Straßen. Auch von einem Sicherheitsdienst, SIPRO-Sicherheit aus Bünde, wird David mittlerweile bewacht. Doch das alles prallt an ihm ab, als sei es die normalste Sache der Welt. "Ganz easy" (sein Lieblingswort) nimmt er den Rummel und seine Freundin Elke Bluoss aus Bünde, seit zwei Jahren mit David zusammen, bestätigt: "Der David hat sich kein Stück verändert."

Elke Bluoss ist ihrem David inzwischen aus Bünde nach Dortmund gefolgt. Zusammen hat das junge Paar eine Wohnung in der City gefunden, Elke arbeitet als Kauffrau im Einzelhandel, modelt nebenher und hält David den Rücken frei. "Ein persönlicher Berater kommt vielleicht in ein, zwei Jahren – so lange mache ich den Job", lacht Elke und nimmt ihm den ganzen Papierkram, Autogramm- und Interviewwünsche ab. So kann sich David Odonkor ganz auf das konzentrieren, was ihm absolut liegt: Im Irrsinnstempo, den Ball am Fuß, (vor allem) vom rechten Flügel in den gegnerischen Strafraum eindringen und "Buden zaubern", eine schöner als die andere.

Schon mit 6 Jahren ging's los für den Sohn eines Ghanesen und einer Deutschen: In Bünde geboren, zog es ihn zuerst in die Spielgemeinschaft Holsen/Ahle. "Mit zehn holte mich damals Sven Moning zum BSV" – denn der hatte schnell das Supertalent erkannt. Und von nun an ging es nur noch bergauf: Spiele in Kreisauswahl, in der Westfalenauswahl und schon mit 14 Jahren entdeckte Eddie Boekamp, Jugend-Scout des BVB, den Bünder: Von der C-Jugend an wurde David ein echter Borusse, stürmte mit der Amateurmannschaft des BVB an die Tabellenspitze und gilt für BVB-Chef Matthias Sammer inzwischen als "das größte Dortmunder Talent seit Jahren".

"Die Stars haben mich alle ganz toll aufgenommen, gehen mit mir um, als wäre ich schon lange einer von ihnen", berichtet er, wie Kohler und Co. auf ihn zugingen. "Der Teamgeist unter Sammer in Dortmund ist klasse", schwärmt David – "es gibt keine Stars, nur das Team." Zu einigen Spielern konnten David und Elke schon Freundschaften aufbauen – mit dem Brasilianer Dede ging's zum Shoppen und abends auf die Piste. Doch seine "Wurzeln" hat David Odonkor nicht vergessen: Ein-, zweimal im Monat geht's zurück nach Bünde, wird auf der "Höhe" abgefeiert und die beiden treffen alte Freunde. Doch David und Elke haben genau zu unterscheiden gelernt, wer ein echter Freund ist und wer sich nur im Ruhm des BVB-Jungstars sonnen will. "Der David hat noch nie so viele Freunde gehabt, seit er für den BVB spielt", lacht Elke. "Diese Leute interessieren mich nicht", fügt David hinzu. "Echte Freunde sind für mich so wichtig wie der Fußball."

Text: Life 2000

[ Life 2000, Jahrgang 2002 ]


Berührungsängste abbauen

Erstes Kindersommerfest des Vereins Schattenkinder im Herforder Tierpark

"Für wen?" "Für Louis, Louis mit ou." "Ok, bitte, tschüs, für wen jetzt?" Nadine war an der Reihe. Geduldig hatte sie gewartet, rund 50 Fans standen noch hinter ihr. Auch sie wollte ein Autogramm von Gabriel Andrade, dem "Dino" aus "Marienhof". Fürs Foto am Schreibtisch zu Hause musste der natürlich auch einmal fix in ihre Kameralinse lächeln.

Unbedingt brauchte sie danach natürlich auch eines von Anna Frenzel-Röhl. In "Gute Zeiten – schlechte Zeiten" (GZSZ) spielt sie Sandra Lehmann. Nadine wartete wieder, bis zum zweiten Mal: "Für Nadine". Beim ersten Kindersommerfest des Vereins Schattenkinder im Herforder Tierpark schrieben die ARD- und RTL-Soapdarsteller ihre Namen im Akkord auf ihre Fotokärtchen.

"Erwachsene tun sich immer schwer, mit behinderten Menschen umzugehen. Deshalb wollen wir zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern so früh wie möglich Berührungsängste abbauen," erklärt Pressesprecher Peter Heese vom Verein der Schattenkinder die Idee zum fest. "Hier treffen sie aufeinander, lernen sich kennen."

Zu denen, die im Schatten stehen, gehören blinde Kinder. Ihnen und ihren Eltern hilft der Verein speziell durch Beratung, Betreuung und finanzielle Unterstützung. Ihre Überzeugung war ihr Fest-Motto: "Unsere Kinder sehen mit ihren Herzen."

"Ob geistig oder körperlich behindert. Die Kinder haben es schon schwer genug. Klar nehmen wir die immer umsonst mit," erklärte Triker Klaus Illi von der Gruppe "Spirit of Nature", eine Interessengemeinschaft für alle, die Spaß am fahren haben. Helm auf und angeschnallt – mit seinen kleinen Passagieren drehten er und seine Kollegen auf ihren knatternden Drei-Rad-Fahrzeugen kurze Runden.

Andere streichelten lieber die Ziegen, kletterten hinters Lenkrad des großen roten Autos von der Herforder Feuerwehr, ließen sich schminken, von einem Clown Affen an Palmen, Mäuse, Schwerter oder Hunde aus Luftballons drehen, fuhren Karussell, drehten am Glücksrad, kauften Lose bei der Tombola oder tanzten Eis schleckend vor den Musikbühnen. Wolfgang Petry alias Dirk Maron, Uschi Frei als Nena-Double, die Countrymusiker "Gunny und Klaus", der Spielmannszug des SV Oetinghausen, die Oldie-Band Teezer, die Jazzband Wittekindshof und der Bürgerfunk machten das Fest noch vielseitiger. Dass das ganze sicher und problemlos ablief – dafür sorgte das bewährte Team vom Sicherheitsdienst SIPRO - Sicherheit Bünde.

Ihre Dudelsackspieler hatte die Royal British Legion Herford mitgebracht. Deren Entertainment-Managerin Babs Blayden ernannte den Verein am Wochenende zu ihrem Ehrenmitglied. "Wir wollen noch stärker zusammenarbeiten", erklärte sie.

Für ihren Verein erreichte Angelika Rickmann, erste Vorsitzende, mit ihrem ersten Fest einen Erlös von Rund 1.300 Euro.

Text: Felix Rettberg
Photos: Felix Rettberg / Agentur

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2002 ]


Abi-Party war ein voller Erfolg

Jahrgang 13 des Gymnasiums am Markt feierte

Am Samstagabend war es endlich soweit. Der Jahrgang 13 des Gymnasiums am Markt feierte die alljährliche Abi-Party. Das Wetter blieb trocken und so konnte die Fete ja nur ein Riesenerfolg werden.

Nach einjähriger Vorbereitung und Organisation seitens des Abi-Feten-Komitees ging es nun endlich ans Eingemachte. Alles war bereit, viele Abiturientinnen und Abiturienten waren schon am Abend vorher stundenlang mit den Aufbauarbeiten beschäftigt gewesen und am Samstagabend konnte es nun richtig losgehen.

Bereits vor der angekündigten Einlasszeit von 20 Uhr sicherten sich die ersten Gäste die besten Plätze an den Theken. Insgesamt waren um die 1.500 Party-Besucher erschienen, um mit den Jahrgangsstufenmitgliedern das überstandene finale Schuljahr zu feiern und die 3000 Liter Freibier zu vernichten. Das Abi-Motto hieß in diesem Jahr "LABIrinth – 13 Jahre auf Irrwegen in die Freiheit"; na, wenn das nicht Anlass genug zum Feiern war?!
Für die richtige Musik sorgten die DJs von "Sound Project", die auch die Tanzfläche im Gebäude des Stückemann-Hofes füllen konnten. Die Sicherheit der Gäste gewährleistete das Spezialistenteam des Sicherheitsdienstes SIPRO-Sicherheit Bünde.

Text: Tanja Wörmann


Rauchfrei ist "smart"

Tolle Stimmung bei großer Abschlussparty im Stadtgarten Bünde

Der internationale Schülerwettbewerb "Be smart – don't start" endete am Donnerstagnachmittag für die Teilnehmer des Kreises Westfalen-Lippe mit einer Riesenparty im Bünder Stadtgarten, wo für etwa 600 Schülerinnen und Schüler – teilweise waren sie mit Bussen angereist – so richtig die Post abging. Initiiert und unterstützt wurde diese Veranstaltung durch die AOK, das Schulamt Herford und etliche Sponsoren aus Herford, Bünde und Löhne. Für den sicheren Ablauf sorgte einmal mehr das Team von SIPRO-Sicherheit Bünde.

Zur Disco umfunktioniert war der große Saal des Stadtgartens und Peter Marks und die "dance 4 fans"-Instruktorin Kiki von der Tanzschule Marks heizten dem jungen Publikum gleich zu Beginn tüchtig ein. Zu heißer Musik wurden coole Aktionen geboten, so die Tanzeinlagen der Gruppen "Fresh and pink", "7up" und "Colour Edition", die "dance 4 fans" vom Feinsten boten. Fast schon akrobatisch und natürlich super cool waren die Jungs einer Break-Dance-Gruppe aus Enger, die alles, was mit Tanz zu tun hat, buchstäblich auf den Kopf stellten und dafür viel Applaus ernteten.

Mit Feuereifer übten die zahlreichen Kids dann gemeinsam mit Kiki einen nicht ganz einfachen "dance 4 fans" ein, den sie bereits nach kurzer Zeit schon toll beherrschten.

"Der größte Erfolg dieser Nichtraucher-Aktion ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Nichtrauchen befasst haben", erläuterte Wilhelm Spilker, Regionaldirektor von der AOK in Herford. 40 Klassen aus verschiedenen weiterführenden Schulen des Kreises hatten sich im vergangenen November unter dem Motto"Be smart – don't start" verpflichtet, ein halbes Jahr nicht zu rauchen.

"Smart" geblieben sind 23 Klassen. "Ein tolles Ergebnis, das aber auch zeigt, wie schwer es ist", betonte die Herforder Schulamtsdirektorin Jutta Schattmann. Der europaweite Wettbewerb zielte besonders auf die 11- bis 14-jährigen Schüler. "Das Einstiegsalter ist im Vergleich zu früher erheblich gesunken", so Helmut Beversdorff, Koordinator für Suchtvorbeugung und Gesundheitsförderung des Schulamts Herford.

Viele Schulklassen hatten sich an Projekten und Unterrichtseinheiten während des Wettbewerbs inhaltlich mit dem Thema auseinander gesetzt. Die drei aktivsten und kreativsten Klassen wurden am Ende der Abschlussfeier mit Geldpreisen über 400,-, 300,- und 200,- Euro prämiert. Den ersten Platz belegte dabei die Klasse 6b der Ernst-Barlach-Realschule aus Herford, die im Kunstunterricht Comics erstellt hatte. Für ihre interessanten Collagen und Poster erhielt die Klasse 7c der Realschule Bünde-Nord den 2. Preis und der 3. Preis ging an die Klasse 6a der Erich-Kästner-Gesamtschule Kirchlengern, die das Herzzentrum Bad Oeynhausen besucht und sich eingehend übder die durchs Rauchen verursachten Krankheiten informiert hatten.

Dass sie mit viel Spaß zusammen feiern können und zwar ganz ohne Zigaretten oder andere Drogen, das erfuhren die Jugendlichen an diesem Nachmittag mit Sicherheit und da eine aktiv ausgeführte Sportart eine gute und wichtige Prophylaxe gegen Sucht ist, erhielten alle Schülerinnen und Schüler als Geschenk von der AOK noch eine Sporttasche mit auf den Weg.

Text: Gabi von Bose

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2002 ]


Mehr als 10.000 Besucher

Viel Abwechslung und ein buntes Programm bei Fun Session auf dem Autohof

Alles was Spaß macht war bei der gestrigen zweiten Fun Session auf dem Gelände des Shell-Autohofes erlaubt. Vom Kinderkarussell über die Hüpfburg bis hin zum Beach-Volleyball und "Skater-Contest" – es war für Groß oder Klein etwas dabei. Weder Kosten noch Mühen scheuten die Veranstalter und Organisatoren, damit sich die mehr als 10.000 Besucher – ein Rekord – wohl fühlten.

Die Sicherheitsfirma SIPRO-Sicherheit Bünde hatte neben ihrer Kernaufgabe die Gäste gezählt – vom Parkplatz kamen 9647 Besucher, andere nutzten die vom THW errichtete Rampe zu Sunderbachstraße als Seiteneingang. Die diesjährige Fun Session stand ganz im Zeichen des "Freeclimbing". Doch es wurde nicht nur geklettert. Besonders beliebt bei den kleinen Gästen war das Kinder-Autoland, wo die Kids schon ihre Fähigkeiten am Lkw, Jeep, Sportwagen und Traktor ausprobieren konnten.
Am Bagger des Technischen Hilfswerkes wurden Männerträume wahr, denn nicht nur Kinder nutzten die Gelegenheit, einmal eine richtige Baggerschaufel zu bedienen, sondern auch viele gestandene Männer. Einmal wie Michael Schumacher und Co. um den Hockenheimring brausen, davon träumten bis Sonntag auch viele Kinder. Der Ferrari-Fahrsimulator setzte diese Träume in Realität um und bot zudem noch 100 Prozent Fahrspaß und Sicherheit für die kleinen Formel-1-Piloten.

Doch damit die Geschwindigkeit vom Fahrsimulator nicht einmal in den richtigen Straßenverkehr umgesetzt wird, dafür sorgte die Autobahn-Polizei. Eindrucksvoll zeigten einige Beamte, wie sie Verkehrssünder überführt. Nicht weniger spektakulär ging es bei der "Bull-Riding-Show" zu, wo zahlreiche "Hobbycowboys" versuchten, so lange wie möglich den wilden Stier zu bändigen.
Doch natürlich durfte auch der sportliche Aspekt bei der Fun Session nicht verloren gehen, schließlich gehörten neben dem Shell-Autohof auch der Bünder Turnverein Westfalia und die Turngemeinde Ennigloh zu den Organisatoren. An der fünf Meter hohen Kletterwand ging es für manche Besucher mindestens genauso hoch hinaus wie beim Kistenklettern.

Beim "Skater-Contest" auf der gegenüberliegenden Skateranlage demonstrierten viele Jugendliche mit waghalsigen Sprüngen und Tricks ihr Können. Den Siegern des "Best Trick Skateboard Contest" winkten lukrative Preise. Ein Schnuppertraining zum Inline-Skaten gab der "Inline Instruktor" Nils-Oliver Wörmann. Die BTW-Karate-Abteilung organisierte Sonntag erstmalig die Vereinsmeisterschaft der "Karate-Kids" im Freien. Gekauft, getauscht und gefeilscht wurde auf dem großen Flohmarkt, wo rund 120 Hobby-Trödelhändler ihren nicht mehr benötigten Hausrat anboten.
Für die passende musikalische Unterhaltung an so einem abwechslungsreichen Tag sorgte die "Fast River Country Band" mit einigen Country-Klassikern aber auch mit eigenen deutschen Country-Liedern von ihrer CD "Alles in Ordnung". Eine Besonderheit der Fun Session war die Kombination von Sport, Spaß und heimischer Wirtschaft, denn auch zahlreiche Unternehmen präsentierten auf dem Gelände des Autohofes ihre Produkte.

Für Melanie Wöllner, die neue Geschäftsführerin des Autohofes, war die Fun Session ein sprichwörtlich heißer Tag. Sie bedankt sich bei allen Mitarbeitern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern.

"Ohne eine so gute Mithilfe hätte diese zweite Fun Session überhaupt nicht statt finden können", erklärte sie und ist auch mit der guten Resonanz sehr zufrieden. Zufrieden waren auch Landrat Hans-Georg Kluge und der Vorsitzende des Kreissportbundes Herford, Walter Schulz, die es sich nicht nehmen ließen, bei der diesjährigen Fun Session vorbei zu schauen.

Text: Patrick Menzel
Photos: Patrick Menzel / SIPRO-Sicherheit

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2002 ]


Artikel 2001


SIPRO – Sicherheitskonzepte nach Maß

Angesichts steigender Kriminalität und Gewalt wächst das Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung. Privatpersonen und Firmen reagieren auf diese Tatsache, in dem sie immer häufiger professionelle Sicherheitsdienste beauftragen. Eines der namhaftesten und am stärksten expandierenden Unternehmen der Branche ist der SIPRO-Sicherheitsdienst in Bünde.

Angefangen mit 10 Mitarbeitern im Jahre 1990 beschäftigt er mittlerweile mehr als 200 geschulte Mitarbeiter. Vom Patrouillen- oder Pförtnerdienst über Personen- oder Objektschutz bis hin zu Observationen und Veranstaltungs-Security entwickelt SIPRO mit jedem Auftraggeber ein Sicherheitskonzept nach Maß.

Das Extrablatt hatte die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Geschäftsführer Siegfried Prohart.

Extrablatt: Herr Prohart, Sicherheitskonzept nach Maß, was meinen Sie damit?

Siegfried Prohart: Die "Ware Sicherheit" hat sich in den vergangenen Jahren total geändert. Es reicht nicht mehr, einzugreifen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Heute geht es um Prävention und individuell zugeschnittene Sicherheitssysteme und schon gar nicht um die 'schnelle Mark'.

Extrablatt: Was bedeutet das konkret?

Prohart: Wir entwickeln zusammen mit unseren Kunden Sicherheitskonzepte. Dabei steht am Anfang das intensive Beratungsgespräch, ganz egal, ob es sich um den gewerblichen oder den privaten Kunden handelt. Dann sind die Gegebenheiten vor Ort ganz wichtig. Zusammen mit unserem Auftraggeber gehen wir jede Kleinigkeit vor Ort durch, checken Gefahrenpunkte und das Umfeld. So sind wir bestens gewappnet, wenn es ernst wird.

Extrablatt: Unter Ihren Kunden sind viele Geschäftsleute und Gewerbetreibende. Aber auch der Privatmann setzt immer mehr auf Sicherheit...

Prohart: Die private Sicherheit wird immer wichtiger. Bürger schließen sich immer mehr im Nachbarschaftsschutz zusammen und sichern sich mit professionellen Sicherheitsdiensten ab.

Extrablatt: Wodurch zeichnet sich ein professioneller Sicherheitsdienst aus?

 

Prohart: Alle unsere Mitarbeiter müssen eine fachgerechte IHK-Schulung absolvieren. Nach der Schulung werden sie in einer drei- bis viermonatigen Testphase ganz intensiv an ihre Aufgaben herangeführt.

Extrablatt: Gerade in der Urlaubszeit machen sich viele Menschen Sorgen um ihr Heim. Wie sieht es da mit ihrem Angebot aus?

Prohart: Ein Anruf bei uns genügt, und wir machen einen Termin vor Ort. Wenn wir mit den Örtlichkeiten perfekt vertraut sind, kann der Bürger beruhigt in Urlaub fahren. Wir überwachen das Haus, fahren nächtliche Kontrollen, gehen bei Bedarf aber auch ins Haus, prüfen Fenster, ziehen Rollos hoch und sind bei Auffälligkeiten Tag und Nacht Ansprechpartner für die Nachbarn.

Extrablatt: Wo entstehen sonst noch Sicherheitspartnerschaften?

Prohart: Immer mehr mit den Schulen. Drogenprobleme, Vandalismus und Gewalt nehmen gnadenlos zu. Wir entwickeln langfristige Sicherheitskonzepte mit den Schulen und suchen das Gespräch mit den Jugendlichen, damit in Zukunft Ausschreitungen, z.B. auf Abi-Feten, nicht mehr vorkommen. Und natürlich wird der Veranstaltungsschutz immer wichtiger. Von der Abi-Party bis zur Disco-Night. Seit kurzem sind wir auch als Partner für den TuS Nettelstedt für die Sicherheit zuständig.

Extrablatt: Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden?

Prohart: Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist ausgezeichnet. Erreichen wollen wir in Zukunft aber einen noch intensiveren Kontakt mit den Ordnungsämtern.

[ Extrablatt, Jahrgang 2001 ]


SIPRO - Sicherheit, voda.com, Restaurant Olympia und Life 2000 präsentierten Uli Stein


Blaumachern auf der Spur

SIPRO-Detektiv: Arbeit während der Krankschreibung kann böse Folgen haben

Schniefnasen gehören ins Bett, um sich zu kurieren. Hegt der Arbeitgeber einer angeblich vergrippten Nase aber den Verdacht, dass der Verschnupfte die Krankschreibung nutzt, um sich eine Mark extra zu verdienen, wirds heikel. Vielleicht setzt er dann nämlich einen Detektiv auf die falsche Nase an. "Ergibt unsere Beobachtung, dass die Lohnzahlung im Krankheitsfall missbraucht wird, droht die fristlose Kündigung", erklärt Siegfried Prohart, Chef der Sicherheitsfirma SIPRO-Sicherheit aus Bünde.

"Die Arbeitgeber kennen ihre Pappenheimer", glaubt Siegfried Prohart. Wenn sich die Hinweise verdichten, ein Arbeitnehmer tue nicht alles für seine Genesung und karre - trotzt des vermeintlichen Bandscheibenvorfalls - Zementsäcke durch die Gegend, "dann treten Arbeitgeber an uns heran und werden Auftraggeber."

Vor den ersten Ermittlungen prüft die Detektei, ob bei dem Arbeitgeber ein "berechtigtes Interesse" vorliegt. Dann erst rücken die Detektive aus, um die "Zielperson" zu verfolgen, zu filmen und zu forografieren. Wenn es sein muss, auch rund um die Uhr. Ein berechtigtes Interesse bestehe noch nicht, wenn der Kranke mit seinem Gipsbein in der Eisdiele gesichtet wurde, erklärt der Chef-Ermittler. Es sei auch schon mal vorgekommen, dass ein Zuhälter die Detektei beauftragen wollte, weil er eine seiner "Mitarbeiterinnen" vermisste. "Die zahlen zwar in bar", erzählt er und zeichnet das Bild von einem Mann, der ein gerolltes Geldbündel aus der Hosentasche zieht. "Doch das lehnen wir natürlich ab."

Ertappt: zu den Aufträgen von Detektiven gehört immer häufiger auch der Nachweis, dass angeblich kranke Arbeitnehmer illegaler Beschäftigung nachgehen. Vor Gericht zählen Zeugenaussage und Fotodokument.
Die seriösen Auftraggeber greifen für die Ermittlungsarbeit tief in die Tasche. "Wenn zwei unserer Mitarbeiter eine Zielperson überwachen, kann so ein Einsatz schnell 2000 bis 3000 Mark kosten." Dabei bringen sie skurrile Ergebnisse an den Tag. Beispiel eins: Eine Arbeitnehmerin meldete sich in ihrem Teilzeitjob krank. Nicht ohne Grund. Die Detektive fanden heraus, dass die "Kranke" die Zeit nutzte und in der Imbiss-Bude ihrer Schwigertochter aushalf: Sie bediente acht bis neun Stunden täglich die Gäste und zapfte hinter der Theke.

Hauptsache, der Problemfall scheidet aus dem Betrieb aus

Beispiel zwei: Ein Gärtnerbetrieb musste häufig auf einen Mitarbeiter verzichten. Der entwickelte jedoch im angeblichen Krankheitsfall unternehmeriche Fähigkeiten. "Der Gärtner holte sich aus einem Asylbewerberheim Arbeiter und legte mit denen ganze Gärten an", erzählt Prohart. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber informierte die Detektei das Hauptzollamt Münster. Zwei Stunden nach der Information beendeten die Zollbeamten die Gartenarbeit.

Wie und ob sich die Arbeitgeber von den unloyalen Arbeitnehmern trenne, wird im Einzelfall entschieden. "Das reicht von der fristlosen Kündigung bis zum Auflösungsvertrag", sagt Siegfried Prohart. Bei einer dieser innerbetrieblichen Eiunigungen bieten die Arbeitgeber sogar Abfindungen. "Hauptsache, der ungeliebte Arbeit scheidet aus dem Betrieb aus".

Manchmal müssen Richter entscheiden. Kommt es zum Prozess vor dem Arbeitsgericht, legt der Unternehmer die Observationsberichte, Fotos und Filme der Detektive als Beweismaterial vor. Die Detektive werden als Zeugen geladen. Im Gegensatz zum Fotomaterial wiegen die Zeugen immer schwer.

"Den Leuten geht es nicht mehr so gut. Die Ansprüche werden größer. Man ist also geneigt, blau zu machen und Geld dazu zu verdienen", beleuchtet Prohart den gesellschaftlichen Hintergrund. Vorwiegend im Handwerk sei diese Form der Schwarzarbeit zum Problem geworden. Es gebe aber immer weniger Arbeitgeber, die sich das gefallen lassen. Und die scheuen immer seltener die Detektivkosten. Die Ermittlungen zu bezaheln, komme manchen Unternehmer günstiger, als einen Simulanten über Wochen oder Monate bei der Schwarzarbeit zu finanzieren.

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2001 ]


Über tausend Besucher genossen Buhnsause

Überall waren Menschenköpfe, die sich zur Musik bewegten – von der Bühne aus bot sich ein atemberaubender Blick auf die gut gelaunt tanzende Menge. Diese werden die "Teardrops" genossen haben, denn die hatten während ihres zehnten Auftritts am Samstagabend auf dem Buhn sichtlich Spaß. "Buhnsause" und "Teardrops", das gehört einfach zusammen, der Bandauftritt entpuppte sich wieder einmal als Zuschauermagnet. Über 1000 Besucher, so berichtete der Vereinswirt des veranstaltenden Schützenvereins Grün-Weiß Uffeln-Buhn, Dieter Bischert, seien von Samstagnachmittag bis Samstagabend auf den Buhn gekommen. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, kümmerte sich die örtliche Feuerwehr um die Parkplatzeinweisung und das Abbrennen des Feuers.
Dirk Fiebich, Henrik Olek, Thomas Milke, Karl Dittrich und Sängerin Katia Contini heizten dem Publikum mit einem Mix aus Rock-Klassikern und Chartstürmern ein. Von Marianne Rosenbergs Hit "Er gehört zu mir" über "Funkelperlenaugen" von Pur, "Sexy" von Marius Müller-Westernhagen, "Westerland" von den Ärzten bis hin zu "Insomnia" von Faithless, "It's My Life" von Bon Jovi, "One More Time" von Daft Punk und "Daylight In Your Eyes" von den No Angels - die "Teardrops" hatten für jeden Musikgeschmack etwas im Repertoire. So war es auch kein Wiunder, dass die Tanzfläche immer prall gefüllt war.

In den Bandpausen sorgte DJ Markus Michels mit Ohrwürmern wie "Rama Lama Ding Dong" und "Boom Boom Boom" dafür, dass die Stimmung gut blieb. Der Musik-Experte aus dem Münsterland war zum zweiten Mal auf dem Buhn, macht aber schon länger Musik.

Gäste und Musiker feierten bis in die frühen Morgenstunden, es war eine gelungen Veranstaltung - auch deshalb, weil friedlich gefeiert wurde, es keine Schlägereien oder andere besonderen Vorkommnisse gab

Schon im Vorfeld hatten die Veranstalter Vorkehrungen getroffen, den Sicherheitsdienst SIPRO - Sicherheit aus Bünde beauftragt. "es war eine bombige Fete, das Publikum war super, die Band zieht in dieser Region", war Dieter Bischert vollauf zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes.

"Wir werden älter, die Leute jünger, aber es macht immer noch Spaß", stellte Dirk Fiebich während des Auftritts fest. Das wird wohl auch im kommenden Jahr so sein, wenn am Osterwochenende wieder auf dem Buhn gefeiert wird - dann natürlcih wieder mit den "Teardrops". Für sie gehört das Fest auf dem Buhn längst dazu: "Es ist für uns ein besonderes Fest, weil wir hier vor zehn Jahren einen unserer ersten Auftritte absolviert haben, bis jetzt regelmäßig aufgetreten sind und die Leute hier in Vlotho immer super mitmachen."

[ Vlothoer Anzeiger, Jahrgang 2001 ]


Artikel 2000



Sipro Fuhrpark (2000)


Das Sicherheitsbedürfnis um 75% gestiegen –

Die Antwort: SIPRO-SICHERHEIT expandiert!

Das Sicherheitsbedürfnis steigt und steigt. Das erfolgreiche Bünder Unternehmen SIPRO-Sicherheit hilft Ihnen mit Sicherheitskonzepten nach Maß. SIPRO - SICHERHEIT entwickelt mit Ihnen zusammen eine individuell maßgeschneiderte "Sicherheitspartnerschaft".

SIPRO expandiert 2000 - im Service-Center an der Wilhelmstraße 74 stehen Geschäftsführer Siegfried Prohart und sein Team Ihnen mit geschultem Sachverstand zur Verfügung. Denn Siegfried Prohart weiß: "Die Kriminalität nimmt zu, die Straftäter werden immer skrupelloser." Die SIPRO-Mitarbeiter verfügen grundsätzlich über ein einwadfreies polizeiliches Führungszeugnis und werden von der IHK und der Fa. SIPRO eingehend auf ihre Arbeit vorbereitet.

Die saisonbedingten Festivitäten lassen in unserer Region und überregional die Nachfrage nach dem SIPRO-Ordnungsdienst derzeit nicht abreißen. Neben der gut organisierten Diskotheken-Security garantiert das Team vom Ordnungsdienst einen reibungslosen Ablauf aller Feste. Konflikte werden schnell, ruhig und ohne Aufsehen gelöst - so kann sich der Besucher sicher und wohl fühlen! Die Zusammenarbeit "SIPRO und Polizei" ist hervorragend, denn SIPRO will die Polizei nicht ersetzen, sondern tatkräftig unterstützen. Selbst in Städten wie Bremen, Münster und Kassel ist SIPRO mittlerweile tätig.

Spezifische Sicherheitsanalysen bietet SIPRO-SICHERHEIT auch für den Objekt- und Werkschutz. Patrouillendienste und eine gute Hundestaffel stehen bereit. Ausschließlich für den Werk- und Personenschutz dürfen die Securities Waffen tragen. Das SIPRO-Büro im Gewerbe-, Dienstleistungs- und Handelszentrum (GDH) an der Wilhelmstraße 74:
Anfragen aller Art werden schnell und zuverlässig bearbeitet. Das SIPRO-Büro ist von montags bis freitags besetzt.

Informieren Sie sich bei SIPRO-SICHERHEIT!

[ Life 2000, Jahrgang 2000 ]


SIPRO-Sicherheit – Der sichere Partner an Ihrer Seite!

Da die versicherungstechnische Seite immer gewährleistet sein muß, werden Nettelstedts Ordner vom professionellen Sicherheitsdienst unterstützt. SIPRO-Chef Siegfried Prohart freut sich auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

  • Das ist die SIPRO-Visitenkarte:
  • Detektei, für z.B. Krankenstandüberwachung, Personenobservationen und Firmenüberwachung

  • Patrouillendienst und Alarmverfolgung, Objektschutz bei große Firmen, wie. z.B. Edeka und Fleischwarenfabrik Pieper

  • Werkschutz wie für den Werrepark, Veranstaltungs-Security in der Werretalhalle Löhne, Mehrzweckhalle Bruchmühlen und Stadtgarten Bünde
  • Bewachungen aller Art, wie Pförtnerdienste, Telefonzentrale etc.
    überregional z.B. in Stadien wie Bremen, Hannover, Kassel, Osnabrück
  • Detektei jetzt auch in der Schweiz, Österreich und Holland
  • Personenschutz für Stars: Jürgen Drews, Bärbel Höhn, Tic Tac Toe, Chris Andrews, Mickey Krause, Goran Ivanisevic, Axel Schulz, Uli Stein, Nationalspieler des TuS Nettelstedt

SIPRO erfreut sich großer Resonanz auch im überregionalen Bereich!

[ Life 2000, Jahrgang 2000 ]


Bewachungen, Schutz- und Sicherheitsdienste aller Art:

SIPRO-SICHERHEIT

Das Sicherheitsbedürfnis ist um 75% gestiegen – Die Antwort: SIPRO-SICHERHEIT in Bünde expandiert! Das Sicherheitsbedürfnis steigt und steigt, deshalb hilft Ihnen das erfolgreiche Bünder Unternehmen SIPRO-SICHERHEIT durch Bewachung, Schutz und Sicherheitsdienste aller Art, ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept zu entwickeln. Alle Mitarbeiter haben grundsätzlich ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. Vor ihrem ersten Einsatz werden sie von der IHK eingehend auf ihre Arbeit vorbereitet und lernen dort u.a. Gesetze, Unfallschutz, Bürgerliches Recht und richtiges Verhalten in der Öffentlichkeit. Im Vorfeld werden projektbezogene Sicherheitskonzepte erarbeitet und von speziell geschultem Personal realisiert.

Der Geschäftsführer Siegfried Prohart weiß: "Die Kriminalität nimmt zu. Die Straftäter werden immer skrupelloser!". Deshalb achtet er auf eine entsprechende Vorbereitung seiner Mitarbeiter. Für den Objekt- und Werkschutz bietet SIPRO seinen Kunden spezifische Sicherheitsanalysen, Patrouillendienste und eine eigene Hundestaffel an. Ausschließlich für den Werks- und Personenschutz dürfen die Securities Waffen tragen. Auch der Bereich Privat- und Wirtschaftsdetektei wird diskret abgedeckt und ist sehr gefragt, u.a. für die Überprüfung des Krankenstandes von Mitarbeitern. Die saisonbedingten Festivitäten im heimischen Raum und überregional (in Bremen, Münster, Kassel, Braunschweig usw.) lassen derzeit die Nachfrage nach dem SIPRO Ordnungsdienst nicht abreißen. Neben der gut organisierten Diskotheken-Security ist das Team vom Ordnungsdienst ein Garant für einen reibungslosen Ablauf und die Zufriedenheit der Gäste. Konflikte werden schnell, ruhig und ohne Aufsehen gelöst, sodaß die Besucher sicher sind und sich wohl fühlen. Bei größeren Veranstaltungen werden vor Ort mit Polizei und Ordnungsamt Einzelheiten abgesprochen. Die Zusammenarbeit "SIPRO und Polizei" ist hervorragend, denn SIPRO will die Polizei nicht ersetzen, sondern tatkräftig unterstützen!


SIPRO: SICHERHEIT MIT SYSTEM - Vertrauen auch Sie dem Schutz des professionellen Unternehmens! Das SIPRO-Büro im Gewerbe-, Dienstleistungs-, Handels- Zentrum (GDH) an der Wilhelmstr. 74 in Bünde. Anfragen aller Art werden hier schnell und diskret bearbeitet. Das Büro ist von Montag bis Freitag besetzt.

[ Blickpunkt Herford, Jahrgang 2000 ]


SIPRO – der sichere Partner im Jahr 2000

Das Sicherheitsbedürfnis der Bünder Bürger wächst. Deutlich mehr Einbrüche, Gewalt – aber auch Wirtschaftskriminalität in den letzten Jahren lassen keinen kalt. Die Bürger und Firmen im Bünder Land reagieren und beauftragen immer häufiger professionelle Sicherheitsdienste. Ein besonders namhafter unter ihnen ist der SIPRO-Sicherheitsdienst Bünde. Siegfried Prohart und sein Team haben auf die massiv gestiegene Nachfrage prompt reagiert und sind jetzt an die Wilhelmstraße 74 in noch größere Räumlichkeiten umgezogen. Dort präsentiert man sich im brandneuen "Gewerbezentrum Wilhelmstraße".

Seit sechs Jahren arbeitet SIPRO mit großem Erfolg in der Zigarrenstadt. Mit anfänglich 10 Mitarbeitern 1990 in Bad Oeynhausen gestartet, verfügt Siegfried Prohart heute über einen Stamm von über 75 geschulten Mitarbeitern und jede Menge Know-How. Ob Patrouillen- oder Pförtnerdienste, ob Personenschutz oder Objektschutz, ob Observation und Veranstaltungs-Security – SIPRO entwickelt mit jedem Auftraggeber eine individuell maßgeschneiderte "Sicherheitspartnerschaft".

Geschäftsführer Siegfried Prohart stellt sich Life 2000 im Interview:

Life 2000: Herr Prohart, Sie setzen ganz auf die Sicherheitspartnerschaft mit dem Kunden. Was meinen Sie damit?

Siegfried Prohart: Die "Ware Sicherheit" hat sich total geändert. Es reicht nicht mehr einzugreifen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und schon gar nicht darf man auf die schnelle Mark spekulieren. Heute geht es um Prävention und individuell zugeschnittene Sicherheitssysteme.

Life 2000: Was bedeutet das konkret?

Prohart: Wir entwickeln zusammen mit unseren Kunden Sicherheitskonzepte. Dabei steht am Anfang das intensive Beratungsgespräch, ganz egal, ob es sich um den gewerblichen oder den privaten Kunden handelt. Dann sind die Gegebenheiten vor Ort ganz wichtig. Zusammen mit unserem Auftraggeber gehen wir jede Kleinigkeit vor Ort durch, checken Gefahrenpunkte und das Umfeld. So sind wir bestens gewappnet, wenn es ernst wird. Damit das Kind gar nicht erst in den Brunnen fällt.

Life 2000: Unter Ihren Kunden sind viele Geschäftsleute und Gewerbetreibende. Aber auch der Privatmann setzt immer mehr auf Sicherheit...

Prohart: Die private Sicherheit wird immer wichtiger. Bürger schließen sich immer mehr im Nachbarschaftsschutz zusammen und sichern sich mit professionellen Sicherheitsdiensten ab.

Life 2000: Was bedeutet professionell?

 

Prohart: Ohne eine fachgerechte IHK-Schulung läuft bei uns gar nichts. Nach der Schulung führen wir unsere Mitarbeiter ganz intensiv an ihre Aufgaben heran, testen sie drei, vier Monate.

Life 2000: Jetzt ist Urlaubszeit. Ist es schon zu spät, wenn man bis heute noch nicht vorgesorgt hat?

Prohart: Nein, auf keinen Fall. Ein Anruf genügt, und wir machen einen Termin vor Ort. Wenn wir mit den Örtlichkeiten perfekt vertraut sind, kann der Bürger beruhigt in Urlaub fahren. Wir überwachen das Haus, fahren nächtliche Kontrollen, gehen bei Bedarf aber auch ins Haus, prüfen Fenster, ziehen Rollos hoch und sind bei Auffälligkeiten Ansprechpartner für die Nachbarn. Und das Tag und Nacht.

Life 200: Wo entstehen sonst noch neue Sicherheitspartnerschaften?

Prohart: Immer mehr mit den Schulen. Drogenprobleme, Vandalismus und Gewalt nehmen gnadenlos zu. Wir entwickeln langfristige Sicherheitskonzepte mit den Schulen und suchen das Gespräch mit den Jugendlichen, damit in Zukunft Ausschreitungen, z.B. auf Abi-Feten, nicht mehr vorkommen. Und natürlich wird der Veranstaltungsschutz immer wichtiger. Von der Abi-Party bis zur Disco-Night.

Life 2000: Werden Sie von den Behörden gut unterstützt?

Prohart: Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist ausgezeichnet. Erreichen wollen wir in Zukunft aber noch einen intensiveren Kontakt mit den Ordnungsämtern.

Interview: Stefan Winter

[ Life 2000, Jahrgang 2000 ]


Bewachungen, Schutz und Sicherheitsdienste aller Art:

SIPRO - Rundumschutz in Fragen Sicherheit

Ordnungsdienst ist Garant für Zufriedenheit der Gäste.
Bewachungen, Schutz und Sicherheitsdienste aller Art bietet die Firma SIPRO-Sicherheit, die umgezogen und jetzt an der Wilhelmstr. 74 ansässig ist. Die Mitarbeiter von SIPRO Sicherheit haben grundsätzlich ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. Vor ihrem ersten Einsatz werden sie von der IHK eingehend auf ihre Arbeit vorbereitet und lernen dort u.a. Gesetze, Unfallschutz, Bürgerliches Recht und richtiges Verhalten in der Öffentlichkeit. Im Vorfeld werden projektbezogene Sicherheitskonzepte erarbeitet und von speziell geschultem Personal realisiert. Die Kriminalität nimmt zu, die Straftäter werden immer skrupelloser, weiß Siegfried Prohart und hat seinen Mitarbeiterstamm entsprechend vorbereitet.

Für den Objekt- und Werkschutz bietet SIPRO seinen Kunden spezifische Sicherheits analysen, Patrouillendienset und eine eigene Hundestaffel an. Ausschließlich für den Werks- und Personenschutz dürfen die Securities Waffen tragen. Auch der Bereich Privat- und Wirtschaftsdetektei wird diskret abgedeckt und ist sehr gefragt, u.a. bei Problemen mit dem Krankenstand von Mitarbeitern.
Die saisonbedingten Festivitäten im heimischen Raum lassen derzeit die Nachfrage nach dem SIPRO Ordnungsdienst nicht abreissen. Neben der gut organisierten Diskotheken-Security ist das Team vom Ordnungsdienst ein Garant für einen reibungslosen Ablauf und die Zufriedenheit der Gäste. Konflikte werden schnell, ruhig und ohne Auifsehen gelöst, sodaß die Besucher sicher sind und sich wohl fühlen.
Das Büro an der Wilhelmstr. 74 ist von Montags bis Freitags besetzt. Hier werden Anfragen schnellstens und diskret bearbeitet.

[ Life 2000, Jahrgang 2000 ]


Für Feste im Bünder Land wird immer öfter Wachschutz engagiert – Private Unternehmen boomen

"Mit Sicherheit mehr Vergnügen" beim Fest

Feiern, ausgelassen und fröhlich sein – für die Jugend im Bünder Land ist das nicht selten nur noch unter Bewachung möglich. Immer wieder sorgen ungebetene Fetengäste für Schrecken und Verletzte bei Feierlichkeiten. Sicherheitsunternehmen haben Hochkonjunktur. Professioneller Schutz verteuert zwar die Feste, sorgt jedoch für ein Gefühl der perfekten Sicherheit. Unruhestifter sollen nach Möglichkeit draußen bleiben. Nicht selten kommen die Randalierer allerdings aus den Reihen der Partygäste selber.

Ist der Schutz durch uniformierte Sicherheitsleute wirklich so nötig? Auch im Rahmen der Sportlerfete in Spradow wurde ein Sicherheitsunternehmen beauftragt. Alles blieb ruhig. Jugendliche und Junggebliebene feierten gemeinsam. Zu Störungen oder Ausschreitungen kam es nicht. "Das ist nicht der Regelfall", weiß Siegfried Prohart, Chef eines der Bünder Security-Unternehmen. Gerade in jüngster Vergangenheit soll eine Abi-Fete wegen gewalttätiger Ausschreitungen abgebrochen worden sein. In einer Bünder Discothek wurde ein Flugblatt verteilt, in dem Zeugen eines Vorfalles gesucht wurden, an dem sogar Wachleute beteiligt gewesen sein sollen. "Solche Vorfälle schädigen den Ruf unserer Unternehmen", klagt Prohart, möchte das Image der Branche etwas aufpolieren. Auch Ulrich Krüger, Chef der Detektei "ProFact" hat schlechte Erfahrungen mit dem Feten-Wachschutz gesammelt. "Wir lehnen inzwischen Anfragen für Abi-Feiern und Zeltfeste in der Regel ab. Das macht nur Ärger", sagt Krüger. An der Notwendigkeit eines Sicherheitsdienstes bei Festveranstaltungen zweifelt er jedoch ebenfalls nicht.

"Da ist oft Alkohol im Spiel", weiß "Sipro"-Chef Prohart. Das Sicherheitsbedürfnis ist allgemein gestiegen. Die Leute neigen mehr zu Gewalt. Es ist auch nicht richtig, nur von der Jugend zu sprechen. Da ist der 42-Jährige Mann mit dem Messer genauso dabei", plaudert der Sicherheitsmann. Früher habe die Schlägerei mit einer Ohrfeige geendet, heute würden gleich Messer oder Pistolen gezückt.

Dazu komme die Aufspaltung der Jugendlichen in die unterschiedlichsten Gruppen. Von Skinheads und Neonazis spricht Ulrich Krüger in diesem Zusammenhang. Prohart unterscheidet "Gruppierungen", die bei Veranstaltungen auftreten. "Der gute Sicherheitsdienst muss bereits im Vorfeld erkennen, dass sich ein Konflikt anbahnt und sofort darauf eingehen, die möglichen Störenfriede ansprechen und darauf aufmerksam machen, dass sie sich als Gäste verhalten müssen."

Das hört sich einfach an, sieht in der Praxis oft anders aus: Sicherheitsleute dürfen sich nicht zu übereilten Aktionen hinreißen lassen, sollten auch für keine Gruppierung Partei ergreifen. "Dabei muss immer auf den Schutz Unbeteiligter Rücksicht genommen werden", erläutert Prohart.

Die eigentliche Arbeit des Sicherheitsunternehmens fange bereits vor der Veranstaltung an: Ortsbesichtigung, Vorgespräch mit dem Veranstalter. "Man muss sich ein Bild der Lage machen, Schwachpunkte herausfinden, kritische Örtlichkeiten ausleuchten und für die allgemeine Sicherheit auch im Außenbereich sorgen."

Für die Ereignisse vor der Tür des Veranstaltungsortes fühlt sich Ulrich Krüger nicht zuständig. Er sieht die Hauptaufgabe im "Saalschutz". "Wenn es vor der Tür Stress gibt, rufen wir die Polizei. Die ist dort zuständig." Rein juristisch hat er recht, denn die Security übernimmt lediglich das Hausrecht vom Ausrichter der Feier. Das bedeutet: Die Wachmänner entscheiden, wer von der Feier ausgeschlossen wird und gehen muss.

Waffen dürfen die meist schwarz gekleideten Wachleute, zu denen auch Frauen gehören, nicht tragen. Allein durch Auftreten und Körpereinsatz müssen Streitigkeiten – wenn sie nicht durch Gespräche abgewendet werden können – geschlichtet werden. "Dazwischen gehen, schlichten und erkennen, wer der Auslöser ist – das ist die Aufgabe", erläutert Siegfried Prohart.

"Der Wachmann sollte psychologisch geschult sein", beschreibt auch Krüger die Anforderungen. Qualifikationen vermitteln Lehrgänge der Industrie- und Handelskammer und interne Schulungen. "Ein sauberes Führungszeugnis wird bei uns vorausgesetzt", sagt Prohart. "Der Wachmann sollte nicht den Eindruck eines Schlägers machen", zählt Krüger auf, doch sollte er "auch körperlich präsent sein", beschreibt Berufskollege Prohart, "nett, freundlich, hilfsbereit, aber auch bestimmt."

Einig ist man sich also bei den hohen Anforderungen. Bezahlt wird laut Tarif 12,64 Mark pro Stunde. Wenn's hochkommt bekommt der Wachmann vielleicht 20 Mark. "Müssen sich dafür aber die Angestellten den Schädel einschlagen lassen?", gibt Krüger seiner Abneigung gegen gewaltbekannte Feierlichkeiten Ausdruck. Gleichzeitig schränkt er ein: "Auch ein Wachdienst kann nicht überall gleichzeitig sein." Eine Schlägerei sei trotz Sicherheitsdienst möglich und kein Versagen der Mitarbeiter.

Siegfried Prohart setzt inzwischen an anderer Stelle mit Kritik an: "Die Schulen sollten sich bei den Abi-Feten mehr einklinken", fordert er. 17-Jährige könnten diese Feiern nicht in Eigenregie organisieren. "Ein bis zwei Lehrer und Elternteile sollten dort mitwirken, dann würde auch weniger passieren."

[ Westfalenblatt, Jahrgang 2000 ]


Gasthaus-Säle sind zu klein und Behörden sehr genau

Für die Abifete bleibt nur das Zirkuszelt

Seit einigen Jahren haben Vlothos Abiturienten ein Problem: Sie finden kaum noch einen Ort, an dem sie ihre Abifete feiern können. Der festliche Abiball im Anschluss an die offizielle Verabschiedung steht nicht zur Diskussion. Dieser Ball findet mit Eltern und engen Freunden stets im Pädagogischen Zentrum des Weser-Gymnasiums statt. Das Problem ist die große Fete, die die Abiturienten mit vielen, vielen Freunden feucht-fröhlich und reichlich ausgelassen zum Abschluss ihrer Schulzeit feiern wollen. Die meisten Gasthaus-Säle sind für diesen Zweck viel zu klein, andere sind dafür viel zu gut. Ein Lehrer des Vlothoer Gymnasiums, der die beliebte Abifete retten möchte, ist Dr. Hartmut Keller. Seine Idee: "Die nächste Abifete findet im Zirkuszelt statt."

Ein Aspekt, der bei der Planung einer großen Abifete berücksichtigt werden muss: Wer übernimmt die Eingangskontrollen? Bereits bei der "School's out Party" im "Ex" hatte der Gastwirt einen professionellen Sicherheitsdienst mit dieser Aufgabe betraut. Ünal Mehmet (links) und Mario Westphal von "Sipro Sicherheit" aus Bünde stellen besonders bei Großveranstaltungen regelmäßig Schreckschusspistolen, Messer oder Flaschen sicher. Bei der Feier im "Ex" mit weniger als 100 Gästen gab es keinerlei Zwischenfälle.

Diese Idee hat durchaus einige Chancen, verwirklicht zu werden, ist sich Dr. Hartmut Keller sicher. In diesem Jahr hat der Pädagoge bereits zwei Abifeten mit auf die Beine gestellt - und dabei unterschiedliche Erfahrungen gesammelt: Die Vlothoer Abiturienten feierten unlängst im "Wesersaal" mit rund 500 Gästen. Schäden seien bei der Feier zwar kaum entstanden, berichtet Dr. Keller. Mit seiner guten Bestuhlung und dem teuren Fußboden komme dieser Saal aber nicht noch einmal für eine solche Großveranstaltung in Frage. Mit seiner Unterstützung feierten kurz vor den Sommerferien Abiturienten des Herforder Friedrichs-Gymnasiums mit 2000(!) Gästen in der Reithalle Exter - "störungsfrei", so Dr. Keller. Aufgrund dieser guten Erfahrungen komme die Reithalle aus seiner Sicht grundsätzlich für eine Neuauflage in Frage, allerdings habe da auch der Reit- und Fahrverein als Hausherr noch ein Wörtchen mitzureden. Eine Abifete im Zirkuszelt komme als Alternative in Betracht - falls irgendwo in Vlotho ein geeigneter Standort für das Zelt gefunden werden könne.

Ganz so einfach wie in früheren Jahren ist es heutzutage nicht mehr, eine Abifete auf die Beine zu stellen. Anders als bei einer privaten Geburtstagsfeier geht ohne amtliche Genehmigung überhaupt nichts. Doch um diese zu bekommen, müssen die Abiturienten zahlreiche Auflagen erfüllen.

Ansprechpartner im Ordnungsamt der Stadt Vlotho ist dafür Axel Mowe. Erste Hürde ist die Qualifikation des Veranstalters: "Genehmigungen gibt es nur noch, wenn jemand Erfahrungen mit solchen Großveranstaltungen hat." Schüler werden deshalb grundsätzlich abgelehnt. Bei der Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort empfiehlt er den Abiturienten, die Feier möglichst in dafür konzessionierten Räumlichkeiten durchzuführen. Soll die Abifete aber auf einem Bauernhof oder in einer Fabrikhalle steigen, wird es schwierig. Dann fragen die Behörden aus gutem Grund u.a. nach den Notausgängen, Feuerlöschern, Parkplätzen, Zufahrten, Lärmbelästigungen und Sicherheitsdiensten.

Dass Schüler mit der Organisation solcher Großveranstaltungen in der Regel absolut überfordert sind, sieht auch Dr. Hartmut Keller: "Zu einer richtigen Abifete werden immer 1000 bis 1500 Gäste erwartet. Das geht nur mit einem erfahrenen Gastwirt oder einem professionellen Veranstaltungsservice."

Probleme hat es in den vergangenen Jahren regelmäßig bei Abifeten gegeben - nicht nur Anliegerbeschwerden über unerträglichen Lärm oder über zugeparkte Straßen und Einfahrten. "Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit einem professionellen Sicherheitsdienst", weiß der Pädagoge. Bereits durch die Eingangskontrollen ließen sich die typischen Raufereien vermeiden. "Wir finden oft Messer, Flaschen, Skalpelle oder Schreckschusspistolen bei den Gästen", sagt Siegfried Prohart, Geschäftsführer von "Sipro Sicherheit" aus Bünde. Nach seinen Beobachtungen gibt es so ziemlich bei fast jeder Veranstaltung Besucher, die "Stress machen wollen".

[ Westfalenblatt, Jahrgang 2000 ]


Bewachungen, Schutz und Sicherheitsdienste aller Art:

SIPRO bietet Sicherheitskonzepte nach Maß

Als marktorientiertes Sicherheitsunternehmen ist die Firma SIPRO-Sicherheits-technik umfassend im Dienstleistungsbereich tätig und bietet Bewachungen, Schutz und Sicherheitsdienste aller Art an. Wer bei SIPRO eingesetzt wird, hat ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. Alle Mitarbeiter haben sich einer IHK-Schulung unterzogen, wo sie in den Bereichen Berufsgenossenschaft, Unfallschutz, Befugnisse, Gesetze, Bürgerliches Recht sowie richtiges Verhalten
in der Öffentlichkeit und in schwierigen Situationen eingehend geschult wurden. Nach den er ersten drei Monaten, in denen Siegfried Prohart seine neuen Mitarbeiter eingehend beurteilt, weiß er genau, wo er wen am effektivsten einsetzt. Die Kriminalität nimmt zu, die Straftäter sind immer jünger und skrupelloser. Ein erschreckender Trend, den Siegfried Prohart beobachtet und seinen Mitarbeiterstamm entsprechend der großen Nachfrage ständig erweitert. Leidtragende der wachsenden Kriminalität sind vor allem kleinere und mittelständische Betriebe. Daher rät er, mit rechtzeitigem Schutz vorzubeugen

Der Bereich Bewachungen gehört zu einem der Schwerpunkte des Unternehmens. Die Projekte werden im Vorfeld eingehend analysiert, es wird ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet und von speziell geschultem Personal realisiert.

Für Veranstaltungen und Festivitäten kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Eine gut organisierte Diskotheken-Security ist immer ein Garant für Sicherheit und Zufriedenheit der Gäste. Die Mitarbeiter von Siegfried Prohart wissen genau, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben und lösen Konflikte schnell, ruhig und ohne Aufsehen.

Der Objekt- und Werkschutz wird bei SIPRO großgeschrieben. Kriminelle Machenschaften bleiben vor dem Werktor nicht stehen. Da hilft SIPRO mit spezifischen Sicherheitsanalysen, Ein- und Ausgangskontrollen oder Patrouillendiensten. Für die Sicherheit in der Nacht sorgt eine eigene Hundestaffel. Ausschließlich für den Einsatz von Personen- und Werkschutz dürfen die fachlich geschulten Securities Waffen tragen.

Zum umfangreichen Leistungspaket der Firma SIPRO gehört auch der Bereich der Detektei. Ob es sich um die Observation von Privatpersonen handelt oder die Überprüfung des Krankenstandes von Angestellten – SIPRO ist kompetenter Ansprechpartner. Siegfried Prohart versteht sein Geschäft und hat sich mit seinem Unternehmenskonzept über Jahre hinweg bewährt. Ab 1. August 2000 ist das Büro der SIPRO-Sicherheit an der Wilhelmstr. 74 täglich geöffnet.

[ Extrablatt, Jahrgang 2000 ]


Bewachungen, Schutz- und Sicherheitsdienste aller Art

SIPRO Rundumschutz in Fragen Sicherheit

Bewachungen, Schutz und Sicherheitsdienste aller Art bietet die Firma SIPRO SICHERHEIT, die seit kurzem auch beim 1. Handballbundesligisten TuS Nettelstedt für professionelle Sicherheit zuständig ist; bisher waren es die Ordner des Vereins. Sie sind auch weiterhin beim TuS Nettelstedt unentbehrlich, da sie zu den Spielen u.a. die Auf- und Abbauten übernehmen. Jeder Verein, auch der TuS Nettelstadt, kann nur durch den Einsatz langjähriger Mitglieder existieren, weiß Siegfried Prohart die Arbeit der Ordner zu würdigen.

Zum vertraglich vereinbarten Einsatz der SIPRO-Sicherheitsmannschaft gehört es, die Ordner professionell zu unterstützen, indem sie bei den Sportveranstaltungen des Vereins mit entsprechender Präsenz für Ruhe, Ordnung und Sicherheit sorgen.

Zum Verantwortungsbereich der SIPRO-Sicherheitskräfte gehört u.a. der Halleneingang, besonders vor und nach dem Spiel, der sogenannte VIP- oder auch Poolbereich, wo sich die Spieler zum Umziehen aufhalten, und natürlich auch die Halle während des Spiels - hier sind Spieler und Publikum ständig unter Bewachung.Auch beim Löhner Oktoberfest sorgte das SIPRO-Team durch ordentliches, freundliches und hilfsbereites Auftreten für die Sicherheit der Schausteller und Besucher. Für den 28. Oktober 2000 bietet Siegfried Prohart mit seiner Mannschaft den SIPRO-Rundumschutz bei der OLDIE-Night im Werrepark.

[ Extrablatt, Jahrgang 2000 ]


Das ganze Jahr ist Saison für Diebe

Vorgetäuschte Anwesenheit schützt vor Einbrechern

Wenn die Ferien erst begonnen haben, sind auch die Einbrecher weider verstärkt unterwegs. "Diese landläufig vorherrschende Ansicht geht aber nach den Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik an der Realität vorbei", sagt Knut Junge vom Institut für verbraucherrelevanten Einbruchsschutz in Rosenheim. Vielmehr hätten Einbrecher das ganze Jahr hindurch Saison.

In Großstädten sei zur Hauptreisezeit oftmals sogar ein ein Rückgang der Einbruchszahlen zu verzeichnen, denn auch Ganoven machen Ferien.

Dennoch gilt: Ein leer stehendes Wohnobjekt zieht Täter magisch an. Mehr als 90 Prozent aller Einbrüche finden nach Angaben der VdS Schadensverhütung GmbH in Köln bei Abwesenheit der Bewohner statt.

"Gesichert werden kann ein in der Urlaubszeit vorübergehend unbewohntes Haus oder eine Wohnung durch zwei Möglichkeiten", sagt Siegfried Prohart vom Sicherheitsdienst SIPRO-Sicherheit in Bünde: Entweder könne man das "wie einen Bunker" sichern oder aber Anwesenheit vortäuschen.

Dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist, erkennen Einbrecher zum Beispiel an überquellenden Briefkästen, die nicht geleert werden, erläutert Prohart. Auch eine fehlende Beleuchtung am Abend weise auf Abwesenheit hin. Weitere Indizien sind ständig leere Mülltonne, die nicht herausgefahren werden, sowie wuchernder Rasen. Auf keinen Fall darf der Anrufbeantworter-Text darauf hinweisen, dass die Bewohner im Urlaub sind.

Weitere eindeutige Reizsignale für Ganoven sind tagsüber ständig geschlossene Fenster, Terrassen- und Balkontüren, erklärt Junge. Auch stets herunter gelassene Rolläden seien "verräterisch", sagt Siegfried Prohart.

Als Tarnung hätten sich hier elektrisch betriebene Rollläden bewährt, die per Zeitschaltuhr oder - mit einem Sensor ausgerüstet - bei Einsetzen der Dämmerung automatisch in Gang gesetzt werden, auch wenn niemand zu Hause ist.

Aber auch Nachbarn könne man bitten, auf Hab und Gut zu achten, schlägt Prohart vor. Zudem sollte ein vertrauenwürdiger Nachbar regelmäßig in der Wohnung nach dem Rechten sehen, den Briefkasten leeren und die Blumen gießen.

Hilfreich bei der Wohnungsbeleuchtung seien Zeitschaltuhren mit Wochenprogramm. Sämtliche außen liegenden Steckdosen dürften dann jedoch keinen Strom führen. Unbedingt wegzuschließen oder anzuketten seien Kletterhilfen wie Leitern, Gartenmöbel oder Mülltonnen. Von der Idee, auch das TV-Gerät per Zeitschaltuhr einschalten zu lassen, hält Prohart wegen der möglichen Feuergefahr dagegen nichts.

Zudem sollte bei Fernsehern als Blitzschutz bei Abwesenheit grundsätzlich immer die Antenne herausgezogen sein. Doch nicht nur während des Urlaubs muss die Wohnung gegen Einbruch gesichert werden. Über ständige Schutzmaßnahmen sollte man sich aber frühzeitig Gedanken machen, denn oft fehle dazu in der Hektik der Urlaubsvorbereitungen die Zeit, rät Prohart. Zunächst sollte laut SIPRO überprüft werden, ob Fenster und Türen auf Einbrecher einladend oder abschreckend wirken: "Abschreckend - weil für den Einbrecher mit erhöhtem Aufwand verbunden - sind nur einbruchshemmende Fenster und Türen und solche, die mit Nachrüstprodukten ausgestattet wurden. Leider sind 'normale' Fenster und Türen - selbst für einen Gelegenheitstäter - in der Regel kein Hindernis."

Besonders genau sollten alle beweglichen Fenster kontrolliert werden, die ebenerdig und in der ersten Etage erreichbar sind. Das Gleiche gilt für alle erreichbaren Türen, vor allem für Keller-, Terrassen- und Balkontüren, so Prohart. Kriminalpolizeiliche Beratungsstellen beraten individuell und kostenlos über empfehlenswerte Sicherheitseinrichtungen. Die Anschrift der nächstgelegenen Beratungsstelle hat jedes Polizeirevier.

Informationen über Einbruchsschutz gibt es auch auf der Homepage des Instituts für verbraucherrelevanten Einbruchschutz unter www.ive-rosenheim.de.

[ Neue Westfälische, Jahrgang 2000 ]


SIPRO-Sicherheit - der sichere Parter an Ihrer Seite!

Ladendiebstähle, Kriminalität - auch für Nordrhein-Westfalen sind dies keine Fremdwörter. Siegfried Prohart, Geschäftsführer der Firma SIPRO-SICHERHEIT, weiß, dass das Sicherheitsbedürfnis in unserer Zeit kontinuierlich steigt. Seine Firma in Bünde wird deshalb für immer mehr Menschen der sicherer Partner an ihrer Seite. Um den Kunden ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept bieten zu können, legt Herr Prohart großen Wert auf die Ausbildung seines Personals.

Alle Mitarbeiter haben grundsätzlich ein einwandfreies Führungszeugnis. Vor ihrem ersten Einsatz werden sie von der IHK geschult, wo sie in den Bereichen Berufsgenossenschaft, Unfallschutz, Befugnisse, Gesetze, Bürgerliches Recht sowie richtiges Verhalten in der Öffentlichkeit und in schwierigen Situationen eingehend ausgebildet werden. Verstärkt weist Siegfried Prohart darauf hin, dass seine Firma mit der ware "Sicherheit" keine schnelle Mark machen möchte, sondern professionellen Schutz durch intensive Beratung ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist daher in manchen Bereichen unbedingt nötig und gelingt jedes Mal hervorragend. SIPRO will die Polizei nicht ersetzen, sonderntatkräftig unterstützen! Für den Objekt- und Werkschutz werden dem Kunden spezifische Sicherheitsanalysen, Patrouillendienste undeine eigene Hundestaffel angeboten. Ausschließlich für den Werk- und Personen schutz dürfen die Securities Waffen tragen. Auch der Bereich Privat- und Wirtschaftsdetektei wird diskret abgedeckt.

Und das ist die SIPRO-Visitenkarte:

• Detektei, für z.B. Krankenstandüberwachung, Personenobservationen und Firmenüberwachung – Patrouillendienst und Alarmverfolgung, Objektschutz bei großen Firmen, wie. z.B. Edeka und Fleischwarenfabrik Pieper.
• Bewachungen aller Art, wie Pförtnerdienste, Telefonzentrale etc.
• Werksschutz wie für den Werrepark, Veranstaltungs-Security in der Werretalhalle Löhne, Mehrzweckhalle Bruchmühlen und Stadtgarten Bünde
• Überregional z.B. in Stadien wie Bremen, Hannover, Kassel, Osnabrück
• Detektei jetzt auch in der Schweiz, Österreich und Holland
• Personenschutz für Stars: Bärbel Höhn, Jürgen Drews, Tic Tac Toe, Chris Andrews, Mickey Krause, Goran Ivanisevic, Axel Schulz, Uli Stein, Nationalspieler des TuS N-Lübbecke

Auch im Bereich Sport bietet SIPRO-SICHERHEIT speziellen Schutz: u.a. für den Handballbundesligisten TuS N-Lübbecke – Sicherheit wird bei den Veranstaltungen und durch den Personenschutz der Nationalspieler gewährleistet.

Sicherheit mit System: SIPRO ist der sicherer Partner an Ihrer Seite!


SIPRO - Schutz auch für die erste Bundesliga.
Milomir Mijatovic entschuldigt sich für kleinere Pannen bei der Premiere

Sie haben es sicherlich schon bemerkt, liebe Zuschauer: seit dem Pokalspiel gegen Hameln am vergangenen Mittwoch nimmt der TuS Nettelstedt die Hilfe des professionellen Sicherheitsdienstes SIPRO-Sicherheit aus Bünde als Ergänzung zu dem alt bekannten und bewährten Ordnungsdienst in Anspruch.

Diese Maßnahme ist keinesfalls ein Misstrauensbeweis gegenüber unseren ehrenamtlichen Ordnern oder Ihnen, werte TuS-Fans! Die Bestellung des Sicherheitsdienstes hat vielmehr juristische Gründe:
Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung bezüglich der Veranstalterhaftung verschärft. Käme es zu einem folgenschweren Zwischenfall in der Kreissporthalle - was Gott sei Dank noch nie passiert ist und hoffentlich niemlas passieren wird - muss der Veranstalter, also die Handball-Marketing nachweisen, dass alles Zumutbare getan wurde, um einen solchen Zwischenfall zu verhindern. Dem ehrenamtlichen Ordnungsdienst ist es nicht zuzumuten, dass er in einem solchen schlimmen Fall auch noch privat den Kopf für eventuelle Regressansprüche hinhalten muss. Daher und um den Ansprüchen des Bundesgerichtshofs in letzter Konsequenz gerecht zu werden, wurde ein professioneller Sicherheitsdienst engagiert, um die Verantwortlichkeit klar abzustecken!

Am vergangenen Mittwoch war die Premiere des Sicherheitsdienstes. Diese ist bei Ihnen, liebe Zuschauer, nicht gut angekommen! Wie vielerorts zu vernehmen und vor allem im Forum der Internetseiten des TuS Nettelstedt nachzulöesen war, fühlten Sie sich "behandelt wie Schwerverbrecher" oder "diskriminiert". Der Sicherheitsdienst wirkte auf einige Fans "provokativ, belustigend oder einfach nur unbehaglich."

Der Direktor Sport und Marketing, Milomit Mijatovic, nahm zu der Kritik im Forum wie folgt Stellung: "Diese Wirkung war selbstverständlich nicht beabsichtigt und kann auch nicht Sinn und Zweck eines Sicherheitsdienstes sein. Ich möchte mich bei allen Zuschauern, die sich belästigt gefühlt haben, entschuldigen! Dennoch ist klar, dass der Sicherheitsdienst unabdingbar ist. Wer andere Hallen besucht, weiß das! Die kleinen Pannen, die am Mittwoch passiert sind, werden wir analysieren und versuchen, sie bereits beim Spiel gegen Essen abzustellen!"

Künftig soll sich der Sicherheitsdienst vorrangig um die Einlass- und Pausenkontrollen kümmern und den Zugang zum VIP-Bereich regeln und gewährleisten, dass sich niemand mehr ungerechtfertigt Zugang zur Halle oder den VIP-Bereich verschafft. Während des Spiels werden sich die Sicherheitskräfte dezent im Hintergrund halten.

"Wir haben den Einsatz der Sicherheitskräfte am vergangenen Mittwoch bereits vor dem Spiel als Testlauf angekündigt. Mir ist klar, dass sich unsere Zuschauer erst an die Sicherheitskräfte gewöhnen müssen. Doch ich bin sicher, dass niemand die Notwendigkeit ihrer Anwesenheit ernsthaft in Frage stellt, wenn die genannten Pannen abgestellt werden." so Mijatovic abschließend.

[ inTUS, Jahrgang 2000 ]


Damit die Riesenparty zum Schulende kein Absturz wird

Profis planen mit kühlem Kopf heiße Abitur-Feiern

Streit, Schlägereien, Überfälle am Rande, Dauereinsatz für die Polizei und schließlich Zwangsabbruch der Veranstaltung um kurz nach 1 Uhr nachts: Eine heiße Fete mit 700 Teilnehmern wollten Schüler des Bielefelder Ratsgymnasiums im Vorfeld des Abiturs feiern – ein einziges Chaos kam dabei am vergangenen Wochenende heraus. Und das, obwohl die Schüler eine angeblich auf dergleichen Feiern spezialisierte Firma mit der Organisation betraut hatten.

Eine Entwicklung, die Hartmut Keller, Oberstudienrat am Wesergymnasium Vlotho (Kreis Herford), bereits seit einiger Zeit beobachtet: "Die Schülerfeten werden immer größer, entgleiten den Organisatoren und werden zu einem einzigen Fiasko."

Um den veranstaltenden Schülerinnen und Schülern bei der Einschätzung von finanziellen und organisatorischen Risiken zur Seite zu stehen, hat sich der 54-Jährige mit dem Sicherheitsdienst SIPRO Siegfried Prohart (35) in Bünde (Kreis Herford) zusammengetan. "Vorher Beratung statt hinterher Enttäuschung und Tränen", so der Pädagoge.

In den vergangenen zehn Jahren habe sich der Trend zu Groß-Feten der Abschluss-Jahrgänge an Gymnasien und Gesamtschulen entwickelt, erzählt Keller. "Landauf, landab laden die Abiturienten dann zu sogenannten Vor-Abi- oder School's-Out-Partys ein, auch in der Hoffnung, mit dem Erlös beispielsweise die Abi-Zeitung finanzieren zu können."

Dass eine Party mit bis zu 1000 Gästen nicht mehr leicht zu händeln ist, mussten dabei schon viele ernüchtert feststellen. Statt Partystimmung Frust und Ärger. Hartmut Keller: "Das fängt manchmal schon mit den Problemen bei der Anfahrt zum Veranstaltungsort, vielleicht engen Wegen zu einer Bauernhofdeele, an. Dann beschweren sich die Nachbarn über den Lärm, an die sanitären Notwendigkeiten ist vielleicht auch nicht so recht gedacht worden. Und zum Schluss war vielleicht die ganze Finanzplanung ein Schuss in den Ofen und bei irgend jemandem bleiben ein paar 1000 Mark Defizit hängen."

Wo viele Menschen zusammen kommen, sind zudem Randalierer leider meist nicht weit entfernt. Stellt sich dann noch beim Polizeieinsatz heraus, dass eine Fete dieses Kalibers nicht beim Ordnungsamt angemeldet worden war, droht dem Veranstalter möglicherweise sogar noch eine Strafe. "Schüler müssen feiern", meint Sicherheitsprofi Siegfried Prohart, der unter anderem die Nettelstedter Handball-Bundesliga-Heimspiele betreut – "aber bitte mit Konzept." Dass dies funktioniert, habe sich etwa in Vlotho gezeigt, als 2000 junge Leute einen tollen Abend hatten und um 3 Uhr morgens friedlich nach Hause zogen. Prohart: "Die Schwachstellen, dunkle Ecken im Hallenumfeld etc., in denen sich finstere Gestalten aufhalten könnten, waren im Vorfeld erkannt und gesichert, mit den Nachbarn gesprochen, ein Bus-Pendelverkehr eingerichtet worden." 18 auch psychologisch geschulte Sicherheitsleute, darunter etliche Frauen, machten die Eingangskontrollen und beobachteten die Fete auf Unruhestifter hin. Prohart: "Muckis allein machen es nicht. Mit freundlichem, aber bestimmtem Auftreten lässt sich viel mehr regeln."

Mit umsichtiger Planung, so meinen Keller und Prohart, ließen sich auch noch weitaus größere Feiern "machen". So ist der Oberstudienrat bereits im Gespräch mit der Stadt Bielefeld bezüglich einer zweitägigen Kombination aus "School's-Out-Party" und "Uni-Sommerfete" in einem Zirkuszelt, etwa an der Bielefelder Universität: Anziehungspunkt für junge Leute aus der ganzen Region, 10.000 Teilnehmer und mehr möglicherweise. Pädagoge Keller: "Das könnte auch mit Aktionen gegen Drogen verbunden sein, oder der Werbung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, von der Polizei speziell auf die jugendliche Zielgruppe abgestimmt."

Ingo Steinsdörfer

[ Westfalenblatt, Jahrgang 2000 ]


Artikel 1999


SIPRO - Sicherheitskonzepte nach Maß

Die Kriminalität in NRW steigt - für die Firma SIPRO-Sicherheit eine Herausforderung. Das Team, das rund um die Uhr im Einsatz ist, hat jetzt seine eigene Leistungspalette noch einmal erweitert.

Neben Detektei, Observation und Personenschutz bietet das Unternehmen auch Patrouillendienst, Werk- und Objektschutz, Geld- und Werttransport sowie Zelt- und Veranstaltungsbewachung an. Gestellt werden außerdem Bodyguards für Veranstaltungen und Diskotheken-Security. Lassen Sie sich von Siegfried Prohart und seinem Team beraten. SIPRO erstellt individuelle Sicherheitskonzeptionen und Sicherheitsanalysen.

Auch beim Personenschutz hat SIPRO spezielle Teams im Einsatz, die höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen. So übernahm SIPRO-Sicherheit den Personenschutz für NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn bei ihrem Besuch in verschiedenen Unternehmen der Region.

[ Life 2000, Jahrgang 1999 ]

 


Landratskandidat Kluge (CDU) kritisiert OKD / Sorge bereitet Beispiel Löhne


Private Wachdienste für Schule [SIPRO-Sicherheit]

"Oberkreisdirektor Henning Kreibohm muß endlich seine Augen gegenüber der Situation der inneren Sicherheit im Kreis Herford aufmachen. Wer die Polizei so vernachlässigt, daß private Wachdienste herangezogen werden müssen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen, und gleichzeitig die Kriminalität im Kreis Herford im Kreispolizeibericht verharmlost, ist kaum der geeignete Chef der Kreispolizeibehörde", greift Hans-Georg Kluge die Sicherheitspolitik des Oberkreisdirektors und der SPD im Kreis an.


Sorge macht dem CDU-Politiker die Entwicklung in der Stadt Löhne. Dort läßt die Stadt eine Schule durch einen privaten Wachdiesnt bewachen, nachdem dort mehrere Monate lang eine Jugendbande Besucher und Mitarbeiter terrorisiert hat."Für Ruhe und Ordnung an einer öffentlichen Einrichtung, wie es eine Schule ist, zu sorgen, ist Aufgabe der Polizei. Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, so ist es um sie im Kreis Herford schlecht bestellt." Verantwortlich sei aber allein der Oberkreisdirektor, der die Polizei in den vergangenen Jahren sträflich vernachlässigt habe, so Kluge. Er fürchtet, daß das Löhner Beispiel im Kreis Herford Schule machen könnte.


Als Kandidat für das Amt des Landrates tritt Hans-Georg Kluge für eine personell und finanziell gut ausgestattete Polizei ein, die ihre Aufgaben im Kreis Herford selbstbewußt und ohne fremde Hilfe erfüllen kann. "Es muß Schluß damit sein, daß sich der Kreis aus der Vernatwortung gegenüber dem Bürger stiehlt und die Kommunen für privat erbrachte Polizeiaufgaben selber aufkommen müssen. Das ist in der Tat ein Skandal."

[ Neue Westfälische, Jahrgang 1999 ]


SIPRO und Party Time sicherten Party-Erfolg

Nachlese zur diesjährigen großen Jahresparty in der Mehrzweckhalle Bruchmühlen: Als im Sommer ca. 2000 junge Leute ihre Abis feierten, präsentierten zwei Unternehmen rund um die Party ihre Leistungsfähigkeit – ohne die die Mega-Party niemals ein Erfolg geworden wäre. Der SIPRO-Sicherheitsdienst Bünde sorgte mit einer engagierten Mannschaft für díe Sicherheit. Siegfried Prohart hat sich mit SIPRO längst nicht nur im Bünder Raum einen guten Namen geschaffen, sondern ist auch in der Region zwischen Kassel, Hannover, Osnabrück und Vechta erfolgreich tätig.

In Zusammenarbeit mit anderen Detekteien hat sich SIPRO zudem auf die Tätigkeitsfelder Observation, Krankenstand und Schwarzarbeit spezialisiert. Leumund der Mitarbeiter und eine Schulung vor der IHK sind entscheidend. Mit viel Erfolg präsentierte sich zudem die Party Time Bünde, eine top-angesagte mobile Disco mit 4 DJs. Mit echter "Party-Musik", querbeet von Dance Floor über die Charts bis hin zu den 80ern mit Boney M. und Opus, sorgte Party Time für 100%ige Stimmung.

[ Life 2000, Jahrgang 1999


Eine Patrouillen-Fahrt mit der "SIPRO" durch Löhnes Nacht / Verschiedene Objekte werden kontrolliert

"Mit Hund auf Patrouille..."

Löhne. Diese Nacht ist hell. Vollmond. Keine Wolke am Himmel. Die Sterne funkeln. Anke B. legt Ihren blondgelockten Kopf in den Nacken. Schaut nach oben. In Richtung Mond. Sagt aus ganzem Herzen: "Ich mag diese klaren Nächte." Öffnet jetzt die Hecktüren ihres weißen Kastenwagens. Ein Kopf lugt hervor. Dunkle Augen funken im Licht der Straßenlaterne. "Nukon", ihr Diensthund, springt mit einen Satz heraus. Die Frau ganz in schwarz greift nach der Leine. Der Schäferhund zieht los. Anke B. ruckt an der Leine. "Bei Fuß." "Nukon" spurt. Sie knipst die riesige Taschenlampe an. Es ist 23 Uhr. Der Patrouillengang beginnt. An der Werretalhalle

.

Anke B. gehört zur "SIPRO". Die Bünder Sicherheits-Firma fährt in Löhne Streife. "26 Objekte überwache ich auf meiner Tour", sagt die 29-jährige. "Nukon" drängt vorwärts. Anke B. leuchtet die Fassade der Werretalhalle ab. Es ist ruhig. Sie rüttelt an den Türen. "Sind alle dicht", sagt sie mit zufriedener Miene. Und geht weiter.. Nach unten. Richtung Werre. Verschwindet in der Dunkelheit.

Angst? "Nein, heute nicht mehr", antwortet sie ohne zu zögern. Auch nicht in dieser Nacht, in der die Polizei unweit Löhnes nach Dieter Zurwehme jagt? "Nein", sagt sie erneut.

"Angst darf man nicht haben."

"Darüber habe ich gar nicht drüber nachgedacht." Sie geht weiter. Wird auch noch die Tiefgarage kontrollieren. Auch hier ist das schwere Rollgitter verschlossen. "Angst darf man nicht haben", nimmt sie wieder den Gesprächsfaden wieder auf und verstaut "Nukon" in seiner Box im Auto. "Dann kannste den Job nicht machen", sagt sie und lächelt während sie einsteigt. Über Handy und Funkgerät kann sie ständig ihre Kollegen und ihren Chef Siegfried Prohart erreichen. Der gebürtige Österreicher ist in dieser Nacht auch unterwegs. Jetzt geht es auf Patrouillen-Fahrt - durch Löhne.

"Handy und Funk geben Sicherheit", betont sie. Aber da sei vor allem ihr Hund "Nukon". Ohne ihn gehe ich nicht in die dunklen Löhner Ecken." Das sei sicherer. Und auch vorgeschrieben, denn eine Waffe haben die Wachleute nicht dabei.
Jetzt steuert sie den Wagen über den Werredamm. "das dürfen wir", erklärt sie. Die Scheinwerfer erleuchten den Deich. Schatten huschen vorbei. Es sind die Bäumchen, die sie werfen.
Schritt-Tempo. Alles ist ruhig. Auch hier. Links ab. Das Freibad. "Steuern wir immer an", sagt sie. Stopp. Zusammen mit "Nukon" geht's hinaus. Griff zum Schlüsselbund. Ein weiterer Griff. Sofort hat sie den richtigen Schlüssel gefunden. Quietschend öffnet sich die Gittertür. Rein ins Bad. Das Wasser dümpelt schwärzlich vor sich hin. Plötzlich wird es taghell. Anke B. hat das Flutlicht eingeschaltet. Keine Nacht-Bader. Nirgends. "Früher war hier oft was los", erinnert sich die groß gewachsene Frau. Rückzug. Weiter.

Rund ums Gymnasium. Alles klar. Ja an den Schulen sei schon einmal etwas los. "Doch es ist besser geworden", findet Anke B. "es hat etwas gebracht, das wir hier präsent sind." Das bestätigt auch ihr Chef. Der sagt: "Die wissen ganz genau, das wir sie überwachen. Das zeigt Wirkung. Vor allen weiß niemand, wann wir kommen. Wir ändern immer unsere Zeiten."
Fahrt nach Mennighüffen. "Nukon" nickert. Im Auto riecht es nach Hund.
Auf der Lübbecker fährt ab und an ein Auto vorbei. Die Nacht ist nicht nur hell, sondern auch ruhig. "Das kann sich aber jederzeit ändern", erzählt Anke B. denn übers Handy laufen auch Meldungen von ausgelösten Alarmanlagen auf. "Da muß ich dann sofort hin." Ist der Einsatz zu weit weg, informiert Anke B. die Polizei. In dieser Nacht gibt es keinen Alarm.

"Es muß klar sein, wer das Sagen hat."

Anke B. fährt zur Gesamtschule. Es ist weit nach Mitternacht. Und ruhig. Vor zwei Stunden, als Siegfried Prohart hier vorbeifuhr, vergnügten sich noch ein paar Jugendliche. Laute Musik. Dosen stehen auf den Autodächern.
"N'Abend. SIPRO-Kontrollle", hat Prohart sie mit kräftiger Stimme angesprochen und gleich nahegelegt: "Ist klar, dass der Müll hinterher verschwindet. Und leise." Die Jungs nicken sofort.
Prohart sagt: "Da darf gar kein Widerspruch aufkommen. Hier muß klar sein, wird das Sagen hat. Dann läufts." Das sagt auch Anke. Die wendet ihren Wagen. Kontrolle an der Grundschule Halstern. Keine Probleme. Es geht nach Gohfeld. Firmen wird sie hier noch überprüfen. Welche ist Vertrauenssache. In den Wachbüchern wird sie die Meldung machen - über Auffälligkeiten. "Einige sind da schon ziemlich schlampig. Da stehen Türen offen, sind Fenster nicht geschlossen oder es brennt Licht", fasst sie zusammen.
320 Kilometer wird Anke B. am Morgen fahren. Durch die Löhner Nacht. Um 5 Uhr endet die Schicht. Seit 21 Uhr ist sie im Einsatz. Hat etliche Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Ist durch lange Firmenflure gelaufen, um Türen abzuschließen. Hat Firmengrundstücke umrundet. Dunkle Ecken mit "Nukon" aufgeklärt. Und hat immer mal wieder den Kopf in den Nacken gelegt, um Mond und Sterne zu sehen. In dieser klaren Nacht, die sie so sehr mag.

[ Neue Westfälische, Jahrgang 1999 ]


Artikel 1998


Kriminalität in Deutschland

Da kommt Schlimmes auf uns zu...
Unglaublich! Alle zwei Minuten wird in Deutschland eine Wohnung geknackt. Die Brutalität der Gangster nimmt zu.

Zu diesem Thema befragten wir Siegfried Prohart, Chef des Bünder Sicherheitsunternehmens SIPRO Sicherheit.

EvZ: Herr Prohart, die Angst der Deutschen vor Räubern und Einbrechern wächst: Tag für Tag knacken Diebesbanden über 2000 Autos, räumen rund 2000 Geschäfte und Wohnungen aus, überfallen mehr als 200 Menschen. Wie kommt das?

Herr Prohart: In der Tat, die letzten vorhandenen Zahlen belegen dies: 1996 wurden 182076 Personen Opfer von Gewaltkriminalität mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung. 1995 waren es noch 171554 - das ist eine Steigerung von 6,1 Prozent. Ich sehe für diese erschreckende Tendenz drei Hauptursachen: Erstens nimmt die soziale Kälte in der Gesellschaft immer mehr zu - keinen kümmert es, was dem anderen gerade passiert. Zweitens eine Flut von Gewaltdarstellungen in fast allen Medien - Gewalt wird selbstverständlich. Und drittens die dramatische Zunahme gezielter Verbrechen durch organisierte Tätergruppen.

EvZ: Diese organisierte Kriminalität steigt rasant - auf was müssen wir uns noch gefaßt machen?

Herr Prohart: Leider auf sehr Schlimmes: Die Kriminalität wird bis zum Jahr 2000 um 25-30 Prozent ansteigen. Dies ist das Resultat einer Studie von Prof. Dr. jur. G.W. Wittkämpfer, Direktor für Politikwissenschaft an der Uni Münster. Dies macht mir und meinen Mitarbeitern große Sorgen.

EvZ: Ein beängstigendes Ergebnis. Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

Herr Prohart: Ja, zwei ganz klare Auswege. Es geht nicht nur darum, einen gemeinsamen Wirtschafts- und Finanzraum in Europa zu schaffen - wir müssen auch für einen europäischen Sicherheitsraum sorgen. Mit gemeinsamen Vorbeugungsmaßnahmen, einer gemeinsamen Ermittlung und Strafverfolgung. Davon sind wir leider noch meilenweit entfernt, obwohl den Politikern die Konzepte vorliegen. Zum anderen muß mehr in die Polizei investiert werden, sowohl personell - also Aufstockung der Personals - als auch materiell in eine noch bessere Ausstattung.

EvZ: Was halten Sie als Chef des privaten Sicherheitsdienstes SIPRO von selbsternannten Hilfssheriffs?

Herr Prohart: Um es ganz klar zu sagen: Von selbsternannten Hilfssherifs halte ich überhaupt nichts. Viele Sicherheitsunternehmen meinen, mit der Ware Sicherheit eine schnelle und leichte Mark machen zu können, wobei diese Unternehmen die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden unberücksichtigt lassen. Sie stellen Personal ein, welches in keinster Weise für die komplexe und gefährliche Tätigkeit qualifiziert ist. Mein Personal besteht aus Spezialisten, die durch ständiges Training und regelmäßige Schulungen sich körperlich und geistig fit halten. Ob Personenschutz, Patrouillendienste, Personen- und Gebäudeobservationen, Werttransporte oder die Erstellung von Sicherheitskonzepten und -anlagen, auf meine Leute ist Verlaß. SIPRO will Sicherheit für Bürger und Unternehmen. Wir wollen die Polizei nicht ersetzen, ganz im Gegenteil. Wir wollen sie effektiv unterstützen und professionell ergänzen.

EvZ: In München, Hamburg und Düsseldorf zum Beispiel stehen heute schon viele Viertel unter Privatschutz. Sicherheit nur noch Luxus für Besserverdienende?

Herr Prohart: Das sieht manchmal ganz so aus. Da sich der Staat, also die Polizei, aufgrund der knappen Haushaltsmittel nicht im erforderlichen Maß präsent zeigen kann, greifen die Leute, die sich das leisten können, immer mehr auf private Sicherheitsdienste zurück. Das ist denen auch gar nicht zu verdenken. Für alle anderen ist es allerdings frustrierend, wenn sie nicht befriedigend beschützt werden können. "Sicherheit muß nicht teuer sein". Es ist möglich, für jeden ein erschwingliches, effektives Konzept zu erarbeiten. Das Klischee des Luxus-Sicherheitsdienstes muß aus der Welt geschafft werden. Informieren Sie sich über SIPRO-Sicherheit in unserem Büro in Bünde. Weitere Schwerpunkte sind Überwachungen des Eigentums bei Hochzeiten, Beerdigungen usw., da hier Einbrecher durch Anzeigen aufmerksam werden.

[ Extrablatt, Jahrgang 1998 ]


Unterwegs mit den "Augen der Nacht"...

Wenn andere schlafen, wacht Siegfried Prohart. Kaum einer kennt die Nacht besser als er. Lautlos gleitet sein dunkler Wagen an endlosen Firmenfassaden vorbei, mit Argusaugen durchdringt er die Dunkelheit. Jede noch so winzige Unregelmäßigkeit läßt ihn stutzen, weckt seine detektivische Neugier - bis er der Sache auf den Grund kommt.

Siegfried Prohart ist ein Profi. "Wenn Du die Sicherheit anderer gewährleisten sollst, kannst Du Dir keine Fehler erlauben. Gerade in der Nacht muß man hellwach sein." Der Detektiv verharrt nur einen kurzen Moment im Gespräch mit dem Journalisten von "Life 2000", dann gilt seine volle Aufmerksamkeit wieder der vor ihm liegenden Aufgabe. Es ist 21 Uhr. Der Chef von "SIPRO-Sicherheit" konzentriert sich jetzt ganz auf den Objektschutz.

Gemeinsam sind wir und ein Wachmann im Industriegebiet unterwegs. Menschenleere, gespenstisch anmutende Firmenanlagen. Der hechelnde Dobermann zieht uns an Zäunen entlang, nur mit Mühe halten wir Schritt. "Ohne Hund ist der Job kaum noch mehr denkbar", flüstert mir Prohart zu. "Er ist ein Schutz und wittert jede Spur".

Die Stablampe im Anschlag, das Funkgerät in der schwarzen Lederjacke, überprüfen wir Pforten, Fenster und Fassaden. "Alles okay", stellt der Wachmann fest. Schon kurz darauf Stunden später werden wir hier zur erneuten Überprüfung eintreffen. In Windeseile checken wir die nächsten Objekte. In einer Maschinenfabrik klärt der Wachmann ab, daß die Technik o.k. ist und an einem Autohaus wird jeder PKW auf dem Schauplatz abgeleuchtet. "Gerade die Autodelikte haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen", weiß mein "Partner" für diese Nacht. Es sind oft organisierte Banden, die auch versuchen, die Mitarbeiter der Sicherheitsdienste auszumanövrieren. "Vor kurzem hatte ich unseren Mitarbeiter routinemäßig gegen 3 Uhr von einem Autohaus abgezogen. Darauf hatte eine Schieberbande nur gewartet. Wenige Sekunden später begannen sie zu fünft, Autos zu knacken". Doch sie hatten die Rechnung ohne Siegfried Prohart gemacht. Denn er hatte aus sicherer Entfernung zur Kontrolle des eigenen Mitarbeiters angehalten. Jetzt hieß es schnell zu handeln. Sofort alarmierte er über Funk die Polizei und zusammen mit den Beamten konnten die Autoschieber noch am Tatort gestellt werden.

Extratouren sind bei "SIPRO" out."Unsere Leute müssen im Ernstfall zuerst die Polizei informieren. Nur wenn es keine andere Lösung gibt, sollen sie danach versuchen, die Einbrecher zu stellen". Bei besonders gefährlichen Aufträgen trägt mancher Mitarbeiter auch schon mal eine scharfe Waffe bei sich. Doch jede Aktion, jeder neue Standort muß auch mit dem Chef abgestimmt werden. Siegfried Prohart verlangt von seinen Leuten in jeder Situation einen coolen Kopf. "Hand und Kopf müssen ineinanderarbeiten. Das macht einen guten Sicherheitsmann erst aus".

Nach den Patrouillen fahren wir zur LKW-Kontrolle an einen Großmarkt. Mehrere SIPRO-Leute checken Lieferscheine und Ladungen der ein- und ausfahrenden Brummis. Unzählige Laster passieren in dieser Nacht. Im letzten Jahr hatte die Markt-Kette einen Schaden von 14 Millionen Mark dadurch erlitten, daß LKW-Fahrer nicht für sie bestimmte Waren ausschleusten. Seit den Kontrollen geht der Schaden gen Null.

Das Ende dieser Nacht führt uns in eine heimische Disco. "Kurz vor Schluß und nach langem Alkoholgenuß steigt die Aggression", weiß Prohart. Hier ist er schon selbst mit scharfen Waffen und zuletzt einem Metzgermesser angegriffen worden. Seiner Meinung nach führt die hohe Arbeitslosigkeit zu immer mehr sozialem Sprengstoff. "Früher haben die Leute sich mal geprügelt, heute wird sofort eine Waffe gezogen. Alles ist brutaler". Doch in dieser Nacht bleibt bis auf ein kleines Gerangel zum Glück alles ruhig.

Acht Jahre lang hat Siegfried Prohart in seinem Dienst jede Menge Routine gesammelt. Und die Branche boomt. Mitarbeiterobservationen in Firmen, private Beschattungen etwa unter Ehepartnern, die Bewachung von Tiefgaragen, Werttransporte mit Rohdiamanten oder Personenbegleitungen quer durch die Nation - die Nachfrage ist riesig. Bald wird der SIPRO-Stamm 150 Mitarbeiter umfassen.

Verspürt er selbst in brenzligen Situationen noch Angst? "Nein, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Ich versuche durch ständiges Beobachten, jede Situation vom Kopf her in den Griff zu bekommen", erzählt der ehemalige Feldjäger aus Österreich. Die ständige Bereitschaft jedoch geht zu Lasten seines Privatlebens. "Man kann kaum noch abschalten". Prohart greift auch privat bei Schlägereien ein. "Wenn Dich der Gerechtigkeitssinn erstmal gepackt hat, kannst Du nicht einfach Feierabend machen."

[ Life 2000, Jahrgang 1998 ]


Sachbeschädigungen haben zugenommen - Wachdienst beauftragt
Tiefgarage jetzt noch sicherer

Um den zunehmenden Sachbeschädigungen in der Tiefgarage Einhalt zu gebieten, hat die Stadt einen Wachdienst, die Firma SIPRO-Sicherheit, angeheuert. Die Mitarbeiter des Unternehmens garantieren auch den Benutzern des Parkdecks täglich bis 23 Uhr (freitags, samstags bis 24 Uhr) mehr Sicherheit.

Tagsüber wird die Garage über neun dort installierte Kameras kontrolliert. Auf Monitoren können die Hausmeister der Werretalhalle (Hans-Jürgen Heemeier, Gabriel Keglevic, Friedhelm Meihöfer, Hans-Werner Schalk) das Geschehen dort über Monitore verfolgen. Aber was sich in den Fluren und Gängen abspielt, das bleibt im Verborgenen. Dort werden Feuerlöscher beschädigt, die Aufzüge beschmiert oder irgendwelche Zeitgenossen verrichten dort ihre Notdurft. Jens Bollhöfer vom Hoch- und Tiefbauamt: "Es ist einfach unglaublich, aber auch das ist schon vorgekommen."
Damit ist jetzt Schluß. Siegfried Prohart (SIPRO) bzw. seine Mitarbeiter sind wachsam. Prohart: "Ein Angestellter bringt einen Dobermann mit."

ußerdem gibt es des nachts noch Patrouillenfahrten rund um den Bereich der Tiefgarage. In den Parkdecks stehen 150 Stellplätze zur Verfügung, von denen die Stadt bereits 60 vermietet hat. Die Nutzung der Garage ist dennoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

[ Löhner Zeitung, Jahrgang 1998 ]


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Die Überfallgefahr wächst!

Mit unseren Tipps können Sie sich schützen und wehren!

Jahr für Jahr fallen Hunderttausende brutalen Überfällen und Vergewaltigungen zum Opfer. Sicherheitsberater Siegfried Prohart (SIPRO Sicherheit Bünde) verrät Ihnen die besten Möglichkeiten zur erfolgreichen Selbstverteidigung und sagt, wie Sie sich erfolgreich schützen.

Frage: Herr Prohart, wie soll man sich verhalten, um die Gefahr eines Überfalls zu minimieren oder sogar ganz auszuschließen?

Siegfried Prohart: Ganz ausschließen kann man die Gefahr sicherlich nicht, aber es gibt einige Verhaltensregeln, die man beherzigen sollte. Dann wird die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Überfalls zu werden, deutlich geringer. Und dabei besteht die Gefahr nicht nur draußen in der Öffentlichkeit sondern auch in der eigenen Wohnung oder sogar im Auto.

Frage: Beginnen wir einmal mit einer alltäglichen Situation vor der viele, vor allem im Dunkeln, Angst haben: dem Heimweg.

Siegfried Prohart: Der einfachste Rat ist: Nehmen Sie immer die Strecke, die Ihnen am sichersten erscheint. Vermeiden Sie dabei nach Möglichkeit menschenleere Parks, Wälder, aber auch Friedhöfe oder einsame Feldwege. Treten Sie selbstbewusst auf und zeigen Sie dies durch aufrechte Körperhaltung und festen Schritt. Setzen Sie sich im Vorfeld gedanklich mit der Situation auseinander und beantworten Sie sich selbst, für den Notfall, die Frage: "Wie verhalte ich mich, wenn mich eine fremde oder verdächtige Person anspricht?" Lassen Sie sich möglichst gar nicht erst auf der Straße ansprechen, wenn Sie allein im Dunkeln unterwegs sind. Falls Sie mit dem Taxi nach Hause fahren, bitten Sie den Fahrer, so lange zu warten, bis Sie im Haus sind und das Licht angeschaltet haben. Falls Ihnen eine Situation wirklich gefährlich erscheint, zögern Sie nicht: Laufen Sie weg und rufen Sie laut um Hilfe!

Frage: Wie verhält man sich am sichersten in öffentlichen Verkehrsmitteln?

Siegfried Prohart: Informieren Sie sich vorher über die genauen Abfahrtszeiten, um die Wartezeit an der Haltestelle möglichst kurz zu halten. Wenn Sie doch etwas länger warten müssen, tun Sie dies immer mit dem Rücken zu einer Wand. In Bus oder Bahn immer in die Nähe des Fahrers oder ins vorderste Abteil setzen! Halten Sie nach Möglichkeit passendes Kleingeld für die Fahrkarte parat, damit niemand unkontrolliert in Ihr Portemonnaie sehen kann. Falls jemand mit Ihnen an der Haltestelle wartet, suchen Sie selbstbewusst den Augenkontakt. Damit demonstrieren Sie einem potentiellen Angreifer psychische Stärke. Doch das wichtigste ist: Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl! Beobachten Sie aufmerksam Ihre Umgebung, ob Ihnen etwas seltsam oder verdächtig vorkommt. Merken Sie sich Stellen, an denen Sie im Notfall Hilfe erwarten können, z.B. Restaurants, einen Taxistand oder, falls Sie kein Handy haben, eine Telefonzelle. Der sicherste Ort ist immer in der Nähe vieler anderer Personen.

Frage: Und die Sicherheit im eigenen Auto?

Siegfried Prohart: Hier gibt es auch einige Möglichkeiten, die Gefahr zu verringern. Das wichtigste: Fahren Sie nachts immer mit verriegelten Türen und parken Sie stets an gut beleuchteten Straßen und Parkplätzen. Falls das Auto neben Ihnen sehr dicht geparkt ist, steigen Sie durch die Beifahrertür ein. Bei einer Panne im Dunkeln verlassen Sie möglichst nicht den Wagen, sondern versuchen Sie, per Handy, Hilfe zu rufen. Wenn jemand anhält, bitten Sie ihn durchs Fenster, den Pannenservice zu informieren. Denken Sie daran: Im Auto ist es immer am sichersten!

Frage: Wie kann man sich in der eigenen Wohnung schützen?

Siegfried Prohart: Am besten lassen Sie Ihre Anschrift nicht vollständig ins Telefonbuch eintragen. Falls Sie als Frau allein wohnen, sollte auf Ihrem Türschild nur Ihr Nachname stehen. Wenn es klingelt, öffnen Sie möglichst nicht einfach die Tür, sondern verwenden Sie Ihren Türspion, die Gegensprechanlage oder sehen Sie zunächst aus dem Fenster.

Frage: Kommen wir mal zu den technischen Hilfsmitteln, um sich unliebsame Personen vom Leib zu halten. Welche Geräte oder Möglichkeiten kann bzw. darf man nutzen und von welchen sollte man besser die Finger lassen?

Siegfried Prohart: Zunächst ist es wichtig, darauf zu achten, welche Mittel überhaupt gesetzlich zugelassen sind. Ab 1. April 2003 fallen z.B. Pfeffersprays und Gaspistolen unter das Waffengesetz und müssen daher angemeldet werden. Aber der Reihe nach: Die beste Verteidigungsmöglichkeit gegen Angreifer, wenn man sie nicht verbal stoppen kann, ist immer noch die erlernte Selbstverteidigung. In Kursen, die von Volkshochschulen, Fitness-Studios oder Kampfsportschulen angeboten werden, kann man die wichtigsten Techniken der Selbstverteidigung erlernen und einüben. Außerdem wird dabei auch das selbstbewusste Auftreten (s.o.) trainiert. Man bekommt eine größere Selbstsicherheit, da man weiß, wie man erfolgreich reagieren und sich schützen kann. Allerdings muss man sowohl die Techniken wie die psychologische Vorbereitung regelmäßig trainieren. Wer sich dies nicht zutraut oder nicht die nötigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat die Wahl zwischen mehreren Geräten, um Angreifer abzuwehren oder außer Gefecht zu setzen.

1. Elektro-Schocker: Zum Besitz solcher Geräte (gibt es entweder als Stock oder als kleines Gerät mit unterschiedlichen Volt-Stärken, Preis ab ca. 50 Euro) muss man volljährig sein. Die Schocker sind meist so klein, dass sie bequem in die Jackentasche passen. Um wirkungsvoll zu sein, muss das Gerät allerdings direkt mit dem Körper des Angreifers in Berührung kommen. Durch diese Nähe ist die Gefahr recht groß, selbst überwältigt zu werden.

2. Pfefferspray: Dieses Mittel ist sehr preisgünstig (ab ca. 6 Euro in verschiedenen Größen erhältlich), muss aber ab 1. April 2003 als Waffe gemeldet sein und ist eigentlich nur zur Abwehr von Tieren zugelassen. Auch sein größter Pluspunkt ist die geringe Größe, die ein problemloses Mitführen ermöglicht. Allerdings besteht in einer hektischen Gefahrensituation das Risiko, dass man das Spray versehentlich gegen sich selbst oder gegen den Wind sprüht und dadurch die Wirkung selbst abbekommt. Eine gewisse Übung im Umgang mit dem Spray und eine psychische Vorbereitung auf Gefahrensituationen sind daher unbedingt notwendig.

3. CS-Reizgas: Achten Sie darauf, nur zugelassene Mittel zu erwerben, die man durch ein rautenförmiges BKA-Zeichen erkennen kann. Auch Reizgasdosen sind recht preiswert (ab ca. 8 Euro in verschiedenen Größen erhältlich), einige Sprühgeräte (z.B. RDG 1 und 2) dürfen jedoch nur an Inhaber von Waffenscheinen verkauft werden. Auch die CS-Dosen sind klein und handlich und bei richtiger Anwendung sehr schnell und wirkungsvoll. Allerdings muss auch hier die Sprührichtung stimmen und Sie benötigen eine gewisse Übung im Umgang mit der Dose. Außerdem wirkt das Reizgas bei Tieren und alkoholisierten oder unter Drogen stehenden Angreifern nur eingeschränkt.

4. Schlagstock: Schlagstöcke gibt es in einfacher Version (z.B. als Baseballschläger, ab ca. 15 Euro), als ausziehbare Schlagstöcke (Kauf erst ab 18 Jahren möglich) oder sogar in Kombination mit CS-Reizgas (ca. 50 Euro). Trotz der Größe und damit verbundenen schwierigeren Handhabung steigert ein solcher Knüppel das eigene Sicherheitsempfinden, vor allem zuhause oder im Auto. Allerdings sind eine gewisse Kraft, Körpergröße und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Stock Grundbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz. Ist der Angreifer stärker oder geschickter, schlägt er Ihnen den Stock leicht aus der Hand und setzt ihn gegen Sie ein.

Messer und Gaspistolen sollten Sie auf gar keinen Fall verwenden. Ein Messer kann immer eine tödliche Waffe sein und die Gefahr ist groß, dass der Angreifer Ihnen das Messer entreißt und es gegen Sie richtet. Außerdem gelten einige Messer als Waffen und bestimmte Springmesser (ab 8,5 cm Klingenlänge und/oder beidseitig geschliffen) sind sogar komplett verboten.
Auch Gaspistolen stellen keine sichere Alternative dar. Eine solche Waffe (ab 1. April 2003 ist zur Führung einer Gaspistole ein sog. "kleiner Waffenschein" vorgeschrieben) hat zwar meist eine abschreckende Wirkung, kann die Situation aber auch vollkommen eskalieren lassen. Außerdem besteht die Gefahr schwerer Augenverletzungen bei falscher Handhabung. Somit ist dieses Selbstverteidigungsmittel allenfalls für geübte Sportschützen empfehlenswert.

Frage: Was sollte man tun, wenn man trotz aller Sicherheitsmaßnahmen einmal Opfer eines Überfalls geworden ist?

Siegfried Prohart: Der erste Weg führt natürlich immer zur Polizei. Wir als Sicherheitsfirma können Sie zwar in allen Fragen der Sicherheit beraten und schützen, aber wir arbeiten immer auch eng mit der Polizei vor Ort zusammen. Nur eine schnelle Benachrichtigung der Polizei gewährleistet eine erfolgreiche Sicherung aller Spuren auf der Suche nach dem Täter.
Außerdem können Sie mit der Opferhilfe-Vereinigung "Weißer Ring" Kontakt aufnehmen. Ein Info-Telefon bietet rund um die Uhr Opfern unter 01803 - 34 34 34 psychische und juristische Hilfe und Beratung durch Fachleute an.

 

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